Archive for the ‘Allgemein’ Category

Ministerin Löhrmann: Wir stärken die Schulen und Weiterbildungseinrichtungen mit zusätzlichen Mitteln und Stellen – Lehrereinstellungen auf hohem Niveau

Presseinformation – 513/6/2016

Ministerin Löhrmann: Wir stärken die Schulen und Weiterbildungseinrichtungen mit zusätzlichen Mitteln und Stellen – Lehrereinstellungen auf hohem Niveau

Zweiter Nachtrag zum Haushalt 2016 für den Bereich Schule und Weiterbildung

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Mehr Ressourcen und 529 zusätzliche Stellen: Schulministerin Sylvia Löhrmann hat im Schulausschuss den zweiten Nachtragshaushalt 2016 für den Bereich Schule und Weiterbildung erläutert. Insgesamt sollen im Jahr 2016 rund 18 Millionen Euro zusätzlich investiert werden. Ministerin Löhrmann: „Bildung ist der Schlüssel für ein gelingendes Leben in unserer Gesellschaft. Deshalb setzt die Landesregierung hier auch einen klaren Schwerpunkt und stellt zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Wir stärken damit die wichtige Arbeit der Schulen, etwa bei der Inklusion und Integration, durch zusätzliche Stellen in verschiedenen Bereichen.“

Im Einzelnen sind vorgesehen:

300 zusätzliche Stellen für die Inklusion, 113 Stellen für multiprofessionelle Teams, 14 Stellen für die Schulpsychologie, 36 Stellen für Kommunale Integrationszentren sowie zehn Stellen für die Lehrerfortbildung. Darüber hinaus werden 56 Stellen für die Leitungszeit bereitgestellt, um die Schulleitungen von Schulen mit Teilstandorten zu entlasten.

Neben den zusätzlichen Stellen für die Lehrerfortbildung werden in diesem Bereich Sachmittel von über einer Million Euro bereitgestellt, um beispielsweise das Qualifizierungs- und Fortbildungsangebot „Interkulturelle Schulentwicklung – Demokratie gestalten“ zu entwickeln sowie die Angebote im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) bzw. Deutsch als Fremdsprache (DaF) zu verstärken.

Die Landesregierung investiert mit zusätzlichen Ressourcen auch in die Weiterbildung: Den Volkshochschulen und Weiterbildungseinrichtungen stehen bis zum Jahr 2019 jährlich rund fünf Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Der Konsolidierungsbeitrag der Weiterbildungsträger wurde vorübergehend um fünf Prozent abgesenkt.

Die Mittel für zusätzliche Kurse zur Sprachförderung neu zugewanderter Erwachsener und Jugendlicher ab 16 Jahren werden im Zuge des zweiten Nachtragshaushalts erneut um weitere 250.000 Euro aufgestockt. Damit werden im Jahr 2016 insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Ministerin Löhrmann: „Wir unterstützen damit die Einrichtungen der Weiterbildung, ihre Aufgaben in Zeiten gestiegener Zuwanderung pädagogisch und fachlich gut wahrnehmen zu können.“

Mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2016 steigen die Gesamtausgaben im Bereich Schule und Weiterbildung auf rund 17,3 Milliarden Euro. Die Zahl der seit 2015 zusätzlich geschaffenen Stellen für die Beschulung von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen steigt auf 5.979.

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Ministerin Löhrmann: Qualifizierung von Lehrkräften für interkulturelle Kompetenz ist ein Gebot der Stunde

Presseinformation – 522/7/2016                                                                                                            Düsseldorf, 1. Juli 2016

Ministerin Löhrmann: Qualifizierung von Lehrkräften für interkulturelle Kompetenz ist ein Gebot der Stunde

Fachtagung „Lehrerbildung im Kontext der Fluchtmigration“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Lehrerinnen und Lehrer fit zu machen für die Herausforderungen der gestiegenen Zuwanderung – das war das Ziel der Fachtagung „Lehrerbildung im Kontext der aktuellen Fluchtmigration“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Gerade an den Schulen erleben wir, dass Integration gut gelingen kann. Der Lehrerbildung kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Schon im Studium, während des Vorbereitungsdienstes und später in der Fortbildung ist eine noch stärkere Vermittlung von Kompetenzen für den Umgang mit einer vielfältigen Schülerschaft erforderlich.“ Die Ministerin wies darauf hin, dass in Nordrhein-Westfalen im Lehramtsstudium bereits seit 2009 das Modul „Deutsch als Zweitsprache“ verpflichtend ist. Das gerade vom Landtag novellierte Lehrerausbildungsgesetz setze darüber hinaus seinen Schwerpunkt auf den Unterricht für eine heterogene Schülerschaft.

Bei der Kooperationsveranstaltung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der Stiftung Mercator und des Netzwerks Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte des Landes Nordrhein-Westfalen stand die Diskussion von Ideen zur pädagogischen und didaktischen Weiterentwicklung der Lehrerbildung im Mittelpunkt. „Es sollen übergreifende Konzepte entstehen, die in allen Phasen der Lehrerbildung Wirkung zeigen. So tragen wir dazu bei, dass die Integration neu eingewanderter Kinder und Jugendlicher in die Schule und in unsere Gesellschaft nachhaltig gelingt“, so Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.

Auch die besondere Rolle von Lehrkräften mit Zuwanderungsgeschichte war Thema der Fachtagung. Ministerin Löhrmann erklärte: „Die Vielfalt in der Gesellschaft und in den Klassenzimmern soll sich auch in den Lehrerzimmern und Schulleitungsbüros widerspiegeln. Lehrerinnen und Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte verfügen über zusätzliche Kompetenzen, mit denen sie einen wichtigen Beitrag für eine interkulturelle Schulentwicklung leisten können. Außerdem sind sie für Schülerinnen und Schüler ein motivierendes und glaubwürdiges Vorbild.“

Die zügige Qualifizierung von Lehrkräften für Deutsch als Zweitsprache sei ein Gebot der Stunde, so Löhrmann. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt den Hochschulen zusätzlich mehr als sechs Millionen Euro bis 2019 für den Ausbau des Bereichs „Deutsch als Zweitsprache“ zur Verfügung. Entsprechende Zertifikatsstudienangebote sollen zum Wintersemester 2016/17 starten und auch Lehrkräften eine fundierte Zusatzqualifikation ermöglichen. Für die Lehrerfortbildung wird 2016 außerdem eine Millionen Euro zusätzlich an Sachmitteln bereitgestellt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

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Landesregierung investiert in Bildung, Sicherheit, Flüchtlingsintegration und besseren Bürgerservice

Presseinformation – 541/7/2016                                                                                                                      Düsseldorf, 5. Juli 2016

Landesregierung investiert in Bildung, Sicherheit, Flüchtlingsintegration und besseren Bürgerservice

Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2017 und Mittelfristige Finanzplanung – Finanzminister Norbert Walter-Borjans: Ab 2020 tilgen wir Schulden

Die Landesregierung teilt mit:

Die Landesregierung will in ihrem Beschluss zum Haushalt für 2017 die Neuverschuldung auf 1,6 Milliarden Euro senken – 200 Millionen Euro weniger als im Jahr 2016 geplant sind. Nach der zugleich beschlossenen Mittelfristigen Finanzplanung soll der Kreditbedarf bis 2019 bereits auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag sinken und damit auf 0,09 Cent von jedem ausgegeben Euro. Ab 2020 können Schulden in Höhe von rund einer Milliarde Euro getilgt werden.

„Wir werden pünktlich die gesetzliche Schuldenbremse einhalten und ab 2020 mit der Tilgung von Krediten beginnen. Auf dem Weg dahin werden wir mit Kaputtsparen nicht unsere Zukunftsfähigkeit verspielen: Wir investieren weiter in wichtige Zukunftsfelder wie Bildung, Inklusion in den Schulen, Sicherheit, Infrastruktur, Bürgerservice und in die Integration der Flüchtlinge“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. „Die zusätzlichen Leistungen für Bürgerinnen und Bürger können wir nur erfüllen, wenn dafür ausreichend Personal zur Verfügung steht und das bedeutet auch neue Stellen in diesen Bereichen. Zugleich senken wir Schritt für Schritt die Kreditaufnahme bis auf Null. Mit dieser Balance schaffen wir nachhaltige und verantwortungsvolle Finanzpolitik.“

Die Landesregierung rechnet im kommenden Jahr mit Ausgaben von 72,3 Milliarden Euro (plus 3,3 Prozent). In den Mehrausgaben sind für den Bereich der Schul- und Weiterbildung im Vergleich zum Vorjahr (Stand: Entwurf 2. Nachtrag 2016) rund 505 Millionen Euro enthalten, mit denen unter anderen 1.767 neue Lehrerstellen finanziert werden, die vor allem für Verbesserungen bei der Inklusion sorgen sollen. Beispielsweise werden die Stellenbudgets für Lern- und Entwicklungsstörungen und für das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen aufgestockt. „Mit diesen zusätzlichen Stellen investieren wir erneut in die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und steuern – wie versprochen – nach. Das gilt auch für die Stellen, mit denen wir den weiteren Erfordernissen bei der Beschulung von Geflüchteten Rechnung tragen. Wir investieren in die Zukunft der jungen Generation und damit in die Zukunft des Landes“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann. Insgesamt steigert die Landesregierung die Ausgaben im gesamten Bildungsbereich 2017 um 950 Millionen Euro auf 29 Milliarden Euro. Für die Versorgung und Integration von Flüchtlingen stellt das Land im kommenden Jahr insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro bereit.

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Ministerin Löhrmann: Die wichtigste Pause im Schuljahr – Sommerferien dienen der Erholung

Düsseldorf, 6. Juli 2016

Ministerin Löhrmann: Die wichtigste Pause im Schuljahr – Sommerferien dienen der Erholung

Freitag ist der letzte Schultag

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler sowie rund 195.000 Lehrerinnen und Lehrer an den knapp 6000 Schulen in Nordrhein-Westfalen beginnen am kommenden Montag, 11. Juli 2016, die Sommerferien. Schulministerin Sylvia Löhrmann wünscht allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Fachkräften eine erholsame Zeit: „Ein Schuljahr geht zu Ende, und wir blicken zurück auf arbeits- und erlebnisreiche Monate. Ich danke allen Lehr- und Fachkräften für ihre hervorragende Arbeit im vergangenen Schuljahr. Ihnen und den Schülerinnen und Schülern wünsche ich, dass sie in den Sommerferien Ruhe und Entspannung finden und neue Energie für das kommende Schuljahr tanken können.“

Der erste Schultag nach den Sommerferien ist Mittwoch, der 24. August 2016. Für rund 155.000 i-Dötzchen startet im kommenden Schuljahr 2016/17 die Schule. Schulanfängerinnen und Schulanfänger werden spätestens am zweiten Schultag nach den Ferien eingeschult.

Für alle anderen Schülerinnen und Schüler wird es aber vor den Sommerferien noch einmal spannend. „Für die anstehende Zeugnisvergabe drücke ich allen Schülerinnen und Schülern die Daumen, dass sie mit ihren Ergebnissen zufrieden sind. Auch wenn dies einmal nicht der Fall ist, empfehle ich ihnen und ihren Eltern eine besonnene Betrachtung. Zeugnisse sollen zeigen, in welchen Fächern die Ergebnisse gut sind und in welchen Fächern es die Möglichkeit gibt, sich zu verbessern. Das sollte man als Ansporn und Herausforderung nehmen“, so Ministerin Löhrmann.

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Ministerin Löhrmann und Minister Schmeltzer: Darum beneiden uns andere Bundesländer / 50. Kommunales Integrationszentrum des Landes im Kreis Coesfeld eröffnet

Ministerin Löhrmann und Minister Schmeltzer: Darum beneiden uns andere Bundesländer

  1. Kommunales Integrationszentrum des Landes im Kreis Coesfeld eröffnet

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilen mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann und Integrationsminister Rainer Schmeltzer haben im Kreis Coesfeld das 50. Kommunale Integrationszentrum in NRW eröffnet. „Mit den 50 Kreisen und kreisfreien Städten haben wir jetzt eine nahezu flächendeckende Struktur aufgebaut, mit der wir die Angebote zur Integration der zugewanderten Menschen in den Kommunen koordinieren. Viele Bundesländer beneiden uns um diese starken Partner in der kommunalen Integrationsarbeit, da sie eine Bündelung aller Integrationsangebote vor Ort ermöglichen und die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe unterstützen“, sagte Schmeltzer in Lüdinghausen.

Ministerin Löhrmann sagte: „Integration ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, mit Bildung als wichtigem Schlüsselelement für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe. So ist das Erfolgsrezept der Kommunalen Integrationszentren denkbar simpel: Integration muss vor Ort als Bildungs- und Querschnittsaufgabe gestaltet werden. Es sind die vielen engagierten Menschen in den Kommunen, die diesen Leitsatz durch ihre Arbeit mit Leben füllen und damit Perspektiven für viele Zuwanderinnen und Zuwanderer schaffen. Ihnen allen gebührt an dieser Stelle mein großer Dank.“

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