Danke für die Vorstandsarbeit

Die Stadtschulpflegschaft Troisdorf dankt Fiona Belz und Stefan Steinbach für die Mitarbeit und das Engagement im Vorstandsteam.

Die Landesregierung zeichnet elf neue Europaschulen aus

Presseinformation – 914/11/2016                                                                                                              Düsseldorf, 16. November 2016

Die Landesregierung zeichnet elf neue Europaschulen aus

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei sowie das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Die NRW-Europaschulen können elf neue Mitglieder in ihrem Kreis begrüßen. Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense hat im Düsseldorfer Landtag gemeinsam mit Ludwig Hecke, Staatssekretär im Schulministerium, die Schulen ausgezeichnet. „Damit steigt die Zahl der NRW-Europaschulen auf 204. Das ist bundesweit spitze und spiegelt das vorbildliche Engagement der Schulen für den europäischen Gedanken“, sagte Minister Lersch-Mense.

Staatssekretär Ludwig Hecke sagte: „Ich freue mich, dass das Netzwerk der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen beständig wächst. Austausch und Begegnungen stärken das interkulturelle, europäische Profil der Schulen. Europa braucht gut ausgebildete Europäerinnen und Europäer.“

Ausgezeichnet werden:

  • Gemeinschaftsgrundschule St. Nikolaus Beckum, Balve
  • Silverberg Gymnasium, Bedburg
  • Hellweg-Schule Bochum
  • Gymnasium an der Schweizer Allee, Dortmund
  • Nell-Breuning-Berufskolleg, Frechen
  • Friedrich-List-Berufskolleg, Hamm
  • Europaschule Kamp-Lintfort
  • Hans-Böckler-Berufskolleg, Marl
  • Theodor Heuss Gymnasium, Recklinghausen
  • Kopernikus Gymnasium, Rheine
  • Gymnasium am Kothen, Wuppertal

Die Auszeichnung fand im Rahmen der siebten Jahreskonferenz der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen statt, die die Landesregierung in Kooperation mit der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn durchführt. Auf der ganztägigen Tagung tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter der Europaschulen untereinander aus. Sie haben die Gelegenheit, in Workshops ihre Fachkenntnisse zu vertiefen, wie zum Beispiel – passend zur Woche des Respekts – im Workshop „Respekt im Netz – Cyber-Mobbing, Hate Speech und Netzcourage – Konsequenzen und Ideen für Schule und Unterricht“.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Jahrestagung lag auf der Integration von Flüchtlingen an Schulen. Als Gastrednerin hielt Prof. Dr. Gesine Schwan ein Impulsreferat zum Thema „Flüchtlinge als Chance und Partner für die kommunale Entwicklung und Vertiefung der Europäischen Union“.

Europaschulen zeichnen sich durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot und die vertiefte Vermittlung europaorientierter Kenntnisse aus. Durch Austauschprogramme mit europäischen Partnern und auch durch die Vermittlung von Berufspraktika im europäischen Ausland fördern sie die interkulturellen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler.

Das Zertifikat wird den Schulen für fünf Jahre verliehen. Danach müssen die Schulen ihr Europakonzept noch einmal bewerten lassen, um die Auszeichnung zu behalten.

Eine Liste aller Europaschulen finden Sie unter www.europaschulen.nrw.de.

Hinweis für Redaktionen:

Druckfähige Fotos der einzelnen Schulen bei der Auszeichnung erhalten Sie kostenlos unter www.mbem.nrw.

Die Zertifikate überreichten Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense, Ludwig Hecke, Staatssekretär im Schulministerium, und Jochen Pöttgen, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, Telefon 0211 837-1399.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

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Die Herausforderung der Digitalisierung – Pädagogik vor Technik!

Die Herausforderung der Digitalisierung – Pädagogik vor Technik!
Vom 11.-13. November 2016 fand in Potsdam der diesjährige Herbstplenarkongress des Bundeselternrats unter dem Jahresthema „Welche Bildung braucht unsere Gesellschaft“ statt. Die Digitalisierung unserer Lebenswelt bildete den Schwerpunkt des Kongresses.
Zur Einführung in die Veranstaltung berichtete die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB von ihrer Jahrestagung mit dem Titel www.webholic-sucht-hilfe.de –Generation internetsüchtig?“. Wichtige Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Entwicklung einer einheitlichen Forschungsstrategie, um in den Bereichen der Prävention, der Frühintervention, des Suchtverlaufes, der Entstehungsbedingungen von Internetsucht und der erfolgreichen Therapie die Wissenslücken zu schließen http://www.drogenbeauftragte.de.   Im Anschluss folgte die Vorstellung der Initiative „Klartext reden!“ http://www.klartext-reden.de.  Der Bundeselternrat ist seit vielen Jahren Partner dieser Initiative.
Zum Auftakt des regulären Kongressprogramms berichtete Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg, Institut für Anglistik und Amerikanistik und Preisträger des Ars legendi Preises für herausragende Lehre von seinen Vorstellungen einer digitalen Bildungsrevolution. Mit den Begriffen „Flipped Classroom“ bzw. „Inverted Classroom“ wurden Unterrichtsmethoden vorgestellt, in der die üblichen Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Hörsaals oder Klassenzimmers „umgedreht” werden. Die Lernenden eignen sich die digital zur Verfügung gestellten Lerninhalte eigenständig an. Im Anschluss wird die Präsenzveranstaltung zur gemeinsamen Vertiefung des Gelernten genutzt.

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Einladung zur ersten Stadtschulpflegschaftssitzung des Schuljahres 2016/17

Troisdorf, den 21.10.2016

Einladung zur ersten Stadtschulpflegschaftssitzung des Schuljahres 2016/17

Liebe Mitglieder der Stadtschulpflegschaft, liebe Eltern,

ich möchte euch recht herzlich zu unserer ersten Stadtschulpflegschaftssitzung des Schuljahres 2016/2017 einladen:

Termin: Mittwoch, den 26.10.2016

Zeit: 19.30 Uhr

Ort: in der Spielothek des Heinrich-Böll-Gymnasiums

TOP 01: Begrüßung und Protokollführung
                          a) Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung des letzten Schuljahres

TOP 02: Rückblick auf das letzte Schuljahr

TOP 03: Wahlen der 3 Stellvertreter

TOP 04: Schulausschusssitzung der Stadt Troisdorf vom 08.09.2016
                          a) Kurze Zusammenfassung der Sitzung

TOP 05: Inklusion
                          a) Antworten auf unsere Anfragen

TOP 06: Zusatzetat für Modernisierung und IT-Vernetzung aus Mitteln des Landes

TOP 07: Unterstützung des Abenteuerspielplatzes Hütte?

TOP 08: Verschiedenes

TOP 09: Termin der nächsten Sitzung

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Fröhlich
(Sprecher der Stadtschulpflegschaft Troisdorf)

Pressemitteilung und Resolution: Bundeselternrat – Wie erkennt man eine gute Schule?

Wie erkennt man eine gute Schule?

Der Bundeselternrat hat sich vom 23.-25. September 2016 mit seinen Ausschüssen „Grundschule und frühkindliche Bildung“, „Gymnasien“ und „Berufsbildende Schulen“ mit dem Thema „Was folgt aus den Leistungsmessungen und den Vergleichen von PISA, VERA und Co.“ befasst. Gerade unter dem Eindruck der bundesweiten Diskussion zum Fortbestand der Schulinspektion und der VERA Vergleichsarbeiten sollte mit dieser Fachtagung die Frage beantwortet werden, welche Formen der Evaluation für die Bewertung einer Schule notwendig und damit für die Schulentwicklung nutzbar sind. Diese Frage ist besonders für Eltern relevant, da ihnen außer den Noten und den Abschlüssen ihrer Kinder oft kein anderes Kriterium für die Bewertung einer Schule zur Verfügung steht.

Prof. Dr. Hans Brügelmann vom Grundschulverband (GSV) schloss mit seinem Vortrag direkt bei den Schulnoten an. Für ihn ist schon seit Jahrzehnten bewiesen, dass Schulnoten keine objektive Rückmeldung über die Fähigkeiten der Schüler und damit über die Qualität einer Schule geben können. Insofern stellt er grundsätzlich die Sinnhaftigkeit von Leistungsvergleichen zur Diskussion. Aus seiner Sicht bedarf es vielmehr einer abgestimmten inneren und äußeren Evaluation. Ein mögliches Beispiel ist für ihn die kollegiale Hospitation. Auf diese Weise könnten die Lehrkräfte gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die Stärken und Schwächen einer Schule feststellen, um auf dieser Grundlage die Ziele für die weitere Schulentwicklung festzulegen.

Dr. Katrin Böhme, stellvertretende Leiterin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) ist mit ihrem Institut für die Erstellung der Tests für die VERA-Vergleichsarbeiten verantwortlich. Sie erklärte mit ihrem Vortrag „Notwendiges Anschlusswissen zur Verwendung der VERA-Vergleichsarbeiten“, dass VERA aus der Sicht des IQB nie als Leistungsvergleich, sondern immer als Instrument für die Lehrkräfte zur Verbesserung des eigenen Unterrichts zu verstehen war. In der Praxis werden die Ergebnisse von VERA aber immer noch viel zu oft zum reinen Vergleich herangezogen. Um in Zukunft die Akzeptanz von VERA zu verbessern, soll ein neues Verfahren angedacht werden. Die Nutzung und der Nutzen von VERA soll stärker in die Verantwortung der Schulen und insbesondere der Fachgruppen gelegt werden. Auf der Grundlage eines Basismoduls sollen modularisierte Testungen vorgehalten werden. Der Einsatz dieser passgenauen Module kostet aber Zeit und benötigt den Austausch im Team.

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