Alle Beiträge von Webmaster

Eltern – Akademie am Heinrich-Böll-Gymnasium (HBG-EA)

                                   

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir haben uns entschlossen, Sie, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, kurzfristig zu einem für uns alle wichtigen und vor allem brisanten Thema einzuladen:

Krieg in der Ukraine, was bedeutet das für uns, Eltern/Erziehungsberechtigte, im kommunikativen Umgang mit unseren Kindern?

Ich freue mich daher, Sie heute zur zehnten Veranstaltung der Heinrich-Böll-Gymnasium Eltern-Akademie einladen zu dürfen. Hintergrundwissen zur Einschätzung der militärpolitischen Situation, ein beispielgebendes Hilfsprojekt engagierter Schülerinnen und Schüler sowie Empfehlungen für Eltern/Erziehungsberechtigte zum altersgerechten, kommunikativen Umgang mit der Kriegs-problematik im Gespräch mit Kindern/Jugendlichen stehen auf dem Programm. Sie alle sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, dem 07.04.2022, um 19:30 Uhr, in der Aula des HBG

1. Generalmajor a.D. Manfred Hofmann, bis 09/2018 Kommandeur (HQ MNC NE) in Stettinspricht zum Thema: “ Was haben wir sicherheitspolitisch aus der Annexion der Krim (2014) für die aktuelle Lage lernen können?“

2. „Wir müssen reden. Und zwar jetzt!“ Vorstellung eines beispielhaften Hilfsprojekts der Schülervertretung (SV) des HBG für geflüchtete Menschen aus der Ukraine.  Mit digitaler Technik geflüchteten Menschen ein Stück ihrer Würde zurückzugeben und ihnen gleichzeitig Alltagskommunikation – nicht nur in Schule – zu ermöglichen, ist der kreative Ansatz der engagierten Schülerinnen und Schüler.

3. Dipl.-Päd. Rainer Beckedorff, Leiter der Elternakademie am HBG, gibt Hinweise und Empfehlungen:  “ Mit Kindern/Jugendlichen über Krieg sprechen. Aber wie?“

Ich freue mich auf einen informativen, anregenden Abend mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Ihr gez. Dipl.-Päd. Rainer Beckedorff

PS: Damit wir uns organisatorisch an diesem Abend wieder gut aufstellen können und auch das beabsichtigte Catering angemessen vorbereitet werden kann, möchte ich Sie bitten, uns kurz mitzuteilen, ob wir Sie am 07.04.2022 als unsere Gäste begrüßen dürfen.

Bitte geben Sie uns eine kurze Antwort bis zum 06.02.2022

a)  in Form einer Antwort – E-mail an HBG-EA@hbg-troisdorf.de oder

b)  per Fax an das Sekretariat: 02241 / 9623520 oder

c)  per schriftlicher Nachricht an die Klassenleitung Ihrer Kinder

Die Landesregierung zeichnet elf neue Europaschulen aus

Presseinformation – 914/11/2016                                                                                                              Düsseldorf, 16. November 2016

Die Landesregierung zeichnet elf neue Europaschulen aus

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei sowie das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Die NRW-Europaschulen können elf neue Mitglieder in ihrem Kreis begrüßen. Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense hat im Düsseldorfer Landtag gemeinsam mit Ludwig Hecke, Staatssekretär im Schulministerium, die Schulen ausgezeichnet. „Damit steigt die Zahl der NRW-Europaschulen auf 204. Das ist bundesweit spitze und spiegelt das vorbildliche Engagement der Schulen für den europäischen Gedanken“, sagte Minister Lersch-Mense.

Staatssekretär Ludwig Hecke sagte: „Ich freue mich, dass das Netzwerk der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen beständig wächst. Austausch und Begegnungen stärken das interkulturelle, europäische Profil der Schulen. Europa braucht gut ausgebildete Europäerinnen und Europäer.“

Ausgezeichnet werden:

  • Gemeinschaftsgrundschule St. Nikolaus Beckum, Balve
  • Silverberg Gymnasium, Bedburg
  • Hellweg-Schule Bochum
  • Gymnasium an der Schweizer Allee, Dortmund
  • Nell-Breuning-Berufskolleg, Frechen
  • Friedrich-List-Berufskolleg, Hamm
  • Europaschule Kamp-Lintfort
  • Hans-Böckler-Berufskolleg, Marl
  • Theodor Heuss Gymnasium, Recklinghausen
  • Kopernikus Gymnasium, Rheine
  • Gymnasium am Kothen, Wuppertal

Die Auszeichnung fand im Rahmen der siebten Jahreskonferenz der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen statt, die die Landesregierung in Kooperation mit der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn durchführt. Auf der ganztägigen Tagung tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter der Europaschulen untereinander aus. Sie haben die Gelegenheit, in Workshops ihre Fachkenntnisse zu vertiefen, wie zum Beispiel – passend zur Woche des Respekts – im Workshop „Respekt im Netz – Cyber-Mobbing, Hate Speech und Netzcourage – Konsequenzen und Ideen für Schule und Unterricht“.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Jahrestagung lag auf der Integration von Flüchtlingen an Schulen. Als Gastrednerin hielt Prof. Dr. Gesine Schwan ein Impulsreferat zum Thema „Flüchtlinge als Chance und Partner für die kommunale Entwicklung und Vertiefung der Europäischen Union“.

Europaschulen zeichnen sich durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot und die vertiefte Vermittlung europaorientierter Kenntnisse aus. Durch Austauschprogramme mit europäischen Partnern und auch durch die Vermittlung von Berufspraktika im europäischen Ausland fördern sie die interkulturellen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler.

Das Zertifikat wird den Schulen für fünf Jahre verliehen. Danach müssen die Schulen ihr Europakonzept noch einmal bewerten lassen, um die Auszeichnung zu behalten.

Eine Liste aller Europaschulen finden Sie unter www.europaschulen.nrw.de.

Hinweis für Redaktionen:

Druckfähige Fotos der einzelnen Schulen bei der Auszeichnung erhalten Sie kostenlos unter www.mbem.nrw.

Die Zertifikate überreichten Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense, Ludwig Hecke, Staatssekretär im Schulministerium, und Jochen Pöttgen, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, Telefon 0211 837-1399.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

Beitrag als PDF

Pressemitteilung und Resolution: Bundeselternrat – Wie erkennt man eine gute Schule?

Wie erkennt man eine gute Schule?

Der Bundeselternrat hat sich vom 23.-25. September 2016 mit seinen Ausschüssen „Grundschule und frühkindliche Bildung“, „Gymnasien“ und „Berufsbildende Schulen“ mit dem Thema „Was folgt aus den Leistungsmessungen und den Vergleichen von PISA, VERA und Co.“ befasst. Gerade unter dem Eindruck der bundesweiten Diskussion zum Fortbestand der Schulinspektion und der VERA Vergleichsarbeiten sollte mit dieser Fachtagung die Frage beantwortet werden, welche Formen der Evaluation für die Bewertung einer Schule notwendig und damit für die Schulentwicklung nutzbar sind. Diese Frage ist besonders für Eltern relevant, da ihnen außer den Noten und den Abschlüssen ihrer Kinder oft kein anderes Kriterium für die Bewertung einer Schule zur Verfügung steht.

Prof. Dr. Hans Brügelmann vom Grundschulverband (GSV) schloss mit seinem Vortrag direkt bei den Schulnoten an. Für ihn ist schon seit Jahrzehnten bewiesen, dass Schulnoten keine objektive Rückmeldung über die Fähigkeiten der Schüler und damit über die Qualität einer Schule geben können. Insofern stellt er grundsätzlich die Sinnhaftigkeit von Leistungsvergleichen zur Diskussion. Aus seiner Sicht bedarf es vielmehr einer abgestimmten inneren und äußeren Evaluation. Ein mögliches Beispiel ist für ihn die kollegiale Hospitation. Auf diese Weise könnten die Lehrkräfte gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die Stärken und Schwächen einer Schule feststellen, um auf dieser Grundlage die Ziele für die weitere Schulentwicklung festzulegen.

Dr. Katrin Böhme, stellvertretende Leiterin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) ist mit ihrem Institut für die Erstellung der Tests für die VERA-Vergleichsarbeiten verantwortlich. Sie erklärte mit ihrem Vortrag „Notwendiges Anschlusswissen zur Verwendung der VERA-Vergleichsarbeiten“, dass VERA aus der Sicht des IQB nie als Leistungsvergleich, sondern immer als Instrument für die Lehrkräfte zur Verbesserung des eigenen Unterrichts zu verstehen war. In der Praxis werden die Ergebnisse von VERA aber immer noch viel zu oft zum reinen Vergleich herangezogen. Um in Zukunft die Akzeptanz von VERA zu verbessern, soll ein neues Verfahren angedacht werden. Die Nutzung und der Nutzen von VERA soll stärker in die Verantwortung der Schulen und insbesondere der Fachgruppen gelegt werden. Auf der Grundlage eines Basismoduls sollen modularisierte Testungen vorgehalten werden. Der Einsatz dieser passgenauen Module kostet aber Zeit und benötigt den Austausch im Team.

Pressemitteilung und Resolution: Bundeselternrat – Wie erkennt man eine gute Schule? weiterlesen