Archive for the ‘Allgemein’ Category

Die Herausforderung der Digitalisierung – Pädagogik vor Technik!

Die Herausforderung der Digitalisierung – Pädagogik vor Technik!
Vom 11.-13. November 2016 fand in Potsdam der diesjährige Herbstplenarkongress des Bundeselternrats unter dem Jahresthema „Welche Bildung braucht unsere Gesellschaft“ statt. Die Digitalisierung unserer Lebenswelt bildete den Schwerpunkt des Kongresses.
Zur Einführung in die Veranstaltung berichtete die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler MdB von ihrer Jahrestagung mit dem Titel www.webholic-sucht-hilfe.de –Generation internetsüchtig?“. Wichtige Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Entwicklung einer einheitlichen Forschungsstrategie, um in den Bereichen der Prävention, der Frühintervention, des Suchtverlaufes, der Entstehungsbedingungen von Internetsucht und der erfolgreichen Therapie die Wissenslücken zu schließen http://www.drogenbeauftragte.de.   Im Anschluss folgte die Vorstellung der Initiative „Klartext reden!“ http://www.klartext-reden.de.  Der Bundeselternrat ist seit vielen Jahren Partner dieser Initiative.
Zum Auftakt des regulären Kongressprogramms berichtete Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg, Institut für Anglistik und Amerikanistik und Preisträger des Ars legendi Preises für herausragende Lehre von seinen Vorstellungen einer digitalen Bildungsrevolution. Mit den Begriffen „Flipped Classroom“ bzw. „Inverted Classroom“ wurden Unterrichtsmethoden vorgestellt, in der die üblichen Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Hörsaals oder Klassenzimmers „umgedreht” werden. Die Lernenden eignen sich die digital zur Verfügung gestellten Lerninhalte eigenständig an. Im Anschluss wird die Präsenzveranstaltung zur gemeinsamen Vertiefung des Gelernten genutzt.

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Einladung zur ersten Stadtschulpflegschaftssitzung des Schuljahres 2016/17

Troisdorf, den 21.10.2016

Einladung zur ersten Stadtschulpflegschaftssitzung des Schuljahres 2016/17

Liebe Mitglieder der Stadtschulpflegschaft, liebe Eltern,

ich möchte euch recht herzlich zu unserer ersten Stadtschulpflegschaftssitzung des Schuljahres 2016/2017 einladen:

Termin: Mittwoch, den 26.10.2016

Zeit: 19.30 Uhr

Ort: in der Spielothek des Heinrich-Böll-Gymnasiums

TOP 01: Begrüßung und Protokollführung
                          a) Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung des letzten Schuljahres

TOP 02: Rückblick auf das letzte Schuljahr

TOP 03: Wahlen der 3 Stellvertreter

TOP 04: Schulausschusssitzung der Stadt Troisdorf vom 08.09.2016
                          a) Kurze Zusammenfassung der Sitzung

TOP 05: Inklusion
                          a) Antworten auf unsere Anfragen

TOP 06: Zusatzetat für Modernisierung und IT-Vernetzung aus Mitteln des Landes

TOP 07: Unterstützung des Abenteuerspielplatzes Hütte?

TOP 08: Verschiedenes

TOP 09: Termin der nächsten Sitzung

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Fröhlich
(Sprecher der Stadtschulpflegschaft Troisdorf)

Pressemitteilung und Resolution: Bundeselternrat – Wie erkennt man eine gute Schule?

Wie erkennt man eine gute Schule?

Der Bundeselternrat hat sich vom 23.-25. September 2016 mit seinen Ausschüssen „Grundschule und frühkindliche Bildung“, „Gymnasien“ und „Berufsbildende Schulen“ mit dem Thema „Was folgt aus den Leistungsmessungen und den Vergleichen von PISA, VERA und Co.“ befasst. Gerade unter dem Eindruck der bundesweiten Diskussion zum Fortbestand der Schulinspektion und der VERA Vergleichsarbeiten sollte mit dieser Fachtagung die Frage beantwortet werden, welche Formen der Evaluation für die Bewertung einer Schule notwendig und damit für die Schulentwicklung nutzbar sind. Diese Frage ist besonders für Eltern relevant, da ihnen außer den Noten und den Abschlüssen ihrer Kinder oft kein anderes Kriterium für die Bewertung einer Schule zur Verfügung steht.

Prof. Dr. Hans Brügelmann vom Grundschulverband (GSV) schloss mit seinem Vortrag direkt bei den Schulnoten an. Für ihn ist schon seit Jahrzehnten bewiesen, dass Schulnoten keine objektive Rückmeldung über die Fähigkeiten der Schüler und damit über die Qualität einer Schule geben können. Insofern stellt er grundsätzlich die Sinnhaftigkeit von Leistungsvergleichen zur Diskussion. Aus seiner Sicht bedarf es vielmehr einer abgestimmten inneren und äußeren Evaluation. Ein mögliches Beispiel ist für ihn die kollegiale Hospitation. Auf diese Weise könnten die Lehrkräfte gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die Stärken und Schwächen einer Schule feststellen, um auf dieser Grundlage die Ziele für die weitere Schulentwicklung festzulegen.

Dr. Katrin Böhme, stellvertretende Leiterin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) ist mit ihrem Institut für die Erstellung der Tests für die VERA-Vergleichsarbeiten verantwortlich. Sie erklärte mit ihrem Vortrag „Notwendiges Anschlusswissen zur Verwendung der VERA-Vergleichsarbeiten“, dass VERA aus der Sicht des IQB nie als Leistungsvergleich, sondern immer als Instrument für die Lehrkräfte zur Verbesserung des eigenen Unterrichts zu verstehen war. In der Praxis werden die Ergebnisse von VERA aber immer noch viel zu oft zum reinen Vergleich herangezogen. Um in Zukunft die Akzeptanz von VERA zu verbessern, soll ein neues Verfahren angedacht werden. Die Nutzung und der Nutzen von VERA soll stärker in die Verantwortung der Schulen und insbesondere der Fachgruppen gelegt werden. Auf der Grundlage eines Basismoduls sollen modularisierte Testungen vorgehalten werden. Der Einsatz dieser passgenauen Module kostet aber Zeit und benötigt den Austausch im Team.

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MSW-Presseinfo vom 21.09.2016 – Ministerin Löhrmann: Erfolgreiche Inklusion braucht Austausch und Vernetzung / Erster Kongress „Gemeinsames Lernen in der Sekundarstufe I“

Presseinformation – 722/9/2016                                                   Düsseldorf, 21. September 2016

Ministerin Löhrmann: Erfolgreiche Inklusion braucht Austausch und Vernetzung

Erster Kongress „Gemeinsames Lernen in der Sekundarstufe I“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zur Eröffnung des Kongresses „Gemeinsames Lernen in der Sekundarstufe I“ in Wuppertal betonte Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Das Gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf wird in Nordrhein-Westfalen immer mehr zum Regelfall. Für eine erfolgreiche Umsetzung brauchen wir Austausch und Vernetzung.“

Der Kongress fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Er richtete sich an Lehrerinnen und Lehrer aus dem Gemeinsamen Lernen aller Schulformen der Sekundarstufe I. Neben der Präsentation von Beispielen gelungener inklusiver Schulentwicklung wurden insgesamt zwanzig Foren angeboten, in denen es unter anderem um die Umsetzung des Gemeinsamen Lernens in bestimmten Unterrichtsfächern, um Aspekte der Schulentwicklung sowie um die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit bestimmten Förderschwerpunkten ging.

Ministerin Löhrmann dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr großes Engagement: „Wir stehen vor vielen Herausforderungen. Der Landesregierung geht es beim Ausbau des inklusiven Schulangebots nicht um Quoten und Zahlen, sondern wir folgen dem Wunsch der Eltern, die einen Anspruch auf Gemeinsames Lernen ihrer Kinder haben.“

Nach dem Ersten Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention soll Eltern von Kindern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bei der Schulwahl immer auch ein Platz in einer allgemeinen Schule angeboten werden.

Im Zuge des beschlossenen Nachtragshaushalts 2016 und des Haushaltsentwurfs 2017 plant die Landesregierung insgesamt 900 zusätzliche Stellen für die erfolgreiche Inklusion im Rahmen des Gemeinsamen Lernens.

Weitere Informationen zur schulischen Inklusion finden Sie unter:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Inklusion/index.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

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MSW-Presseinfo vom 19.09.2016 – In NRW startet als erstem Bundesland die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ – Löhrmann und Rörig: Kinder und Jugendliche noch besser schützen

In NRW startet als erstem Bundesland die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ – Löhrmann und Rörig: Kinder und Jugendliche noch besser schützen

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs teilen mit:

Düsseldorf, 19. September 2016. Schulministerin Sylvia Löhrmann und Johannes-Wilhelm Rörig, der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, haben die neue bundesweite Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ in Nordrhein-Westfalen gestartet. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das sich an der Initiative beteiligt. Weitere Bundesländer sollen bis Ende 2018 folgen. Ziel ist es, die Schulen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, fachlich zu unterstützen und zu ermutigen, eigene Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt zu entwickeln. Dies soll dazu beitragen, die Unsicherheit von Schulleitungen, Lehrkräften und anderen schulischen Beschäftigten beim Umgang mit dem Thema sexuelle Gewalt abzubauen.

„Nur über die Schulen erreichen wir alle Kinder und Jugendlichen“, erklärte NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Mit der Initiative wollen wir präventiv handeln, aber auch diejenigen Kinder und Jugendlichen besser unterstützen, die bereits Opfer von sexueller Gewalt geworden sind. Wir wollen, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Fachkräfte kompetent reagieren können. Klar ist, dass die Lehrkräfte keine Therapeuten sind, sie müssen aber wissen, was im Verdachtsfall zu tun ist.“

„Ich gehe davon aus, dass in jeder Schulklasse mindestens ein bis zwei Mädchen und Jungen von sexueller Gewalt betroffen sind“, so der Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig. Für sie ist es wichtig, dass ihre Signale frühzeitig wahrgenommen werden und sie schnell Hilfe erhalten. Die Schulen haben neben dem Bildungsauftrag auch einen Kinderschutzauftrag. Mit unserer Initiative wollen wir die Schulen bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen.“ Die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ wird nicht nur von allen Ländern, sondern auch von den Lehrerverbänden, Gewerkschaften, den Freien Schulträgern, dem Bundeselternrat und dem Betroffenenrat, Fachgremium  beim Unabhängigen Beauftragten, unterstützt.

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