Ministerin Löhrmann: Außerschulische Lernorte leisten wichtigen Beitrag für ganzheitliches Lernen / Schulministerin besucht Sonderschau zur außerschulischen Bildung auf der didacta

Ministerin Löhrmann: Außerschulische Lernorte leisten wichtigen Beitrag für ganzheitliches Lernen

Schulministerin besucht Sonderschau zur außerschulischen Bildung auf der didacta

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat auf der Bildungsmesse didacta bei einem Besuch der Sonderschau „Lernen zum Anfassen“ des Didacta Verbands die Bedeutung außerschulischer Lernorte für das Lernen hervorgehoben. „An außerschulischen Lernorten wird für Schülerinnen und Schüler Wissen erlebbar“, erklärte die Ministerin und betonte: „Wenn junge Menschen zum Beispiel naturwissenschaftlich experimentieren oder sich auf Spuren der Geschichte an historisch bedeutenden Orten begeben, dann machen sie sehr intensive Erfahrungen. Sie nehmen die Dinge bewusst wahr und entdecken sie hautnah. Außerschulische Lernorte leisten deshalb einen wichtigen Beitrag für nachhaltiges und ganzheitliches Lernen.“

In der Sonderschau „Lernen zum Anfassen“ präsentieren die im Didacta Verband organisierten außerschulischen Lernorte auf der Bildungsmesse eine Auswahl ihrer vielfältigen Angebote für Schulen. An vier verschiedenen Stationen finden Workshops und Mitmach-Aktionen aus den Bereichen Natur, Technik, Gesellschaft, Geschichte und Kultur statt. Lehrerinnen und Lehrer sollen durch die an allen Messetagen geöffnete Sonderschau Einblicke bekommen, welche außerschulischen Angebote sie in ihren Unterricht einbinden könnten. Schulministerin Löhrmann: „An außerschulischen Lernorten fühlen sich Kinder und Jugendliche ‚ganz nah dran‘ am Geschehen, aber auch an ihren eigenen Fragen. Deshalb sind eine gute Vor- und Nachbereitung für die Lerneffekte wichtig. Außerschulisches Lernen muss immer in ein pädagogisches Konzept eingebunden sein, erst dann kann es seine volle Wirkung entfalten.“

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Ministerin Löhrmann: Auszeichnung für NRW-Modellprojekt „BioBook NRW“ / Verleihung des Bildungsmedienpreises digita 2016

Ministerin Löhrmann: Auszeichnung für NRW-Modellprojekt „BioBook NRW“

Verleihung des Bildungsmedienpreises digita 2016

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Das in Nordrhein-Westfalen erprobte digitale Schulbuch „BioBook NRW“ ist auf der Bildungsmesse didacta mit dem bundesweiten Bildungsmedienpreis „digita“ ausgezeichnet worden.

Schulministerin Sylvia Löhrmann, die dieses Jahr Schirmherrin des „digita 2016“ ist, sagte auf der Preisverleihung: „Digitale Lehr- und Lernmittel eröffnen neue Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte zu vermitteln und Wissen zu erwerben. Ich freue mich sehr, dass das ‚BioBook NRW‘ die Jury überzeugen konnte. Das innovative Konzept zeigt vorbildlich, wie die Chancen der Digitalisierung didaktisch sinnvoll genutzt werden können.“

Das „BioBook NRW“ kommt in einer ersten Pilotphase seit dem aktuellen Schuljahr an elf Gymnasien in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz. Es wurde im Auftrag des Schulministeriums vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) entwickelt. Das digitale Schulbuch ist für das Fach Biologie der Jahrgänge 5 und 6 konzipiert. Die Inhalte sind multimedial aufbereitet, das heißt neben Texten und Bildern veranschaulichen Audio- und Videodateien sowie Animationen den Lernstoff. Zudem können Schülerinnen und Schüler in ihrem Buch Markierungen und Texte einfügen. Lehrkräfte erhalten eine eigene Version, die didaktische Hinweise und Lösungen enthält.

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Ministerin Löhrmann: Land investiert 2016 rund 17,3 Milliarden Euro in gute Bildung

Presseinformation – 873/11/2015                                               Düsseldorf, 18. November 2015

Ministerin Löhrmann: Land investiert 2016 rund 17,3 Milliarden Euro in gute Bildung

Ergänzungsvorlage zum Haushalt 2016

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat im Schulausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags die Ergänzungsvorlage zum Haushaltsentwurf 2016 für den Bereich Schule und Weiterbildung (Einzelplan 05) vorgestellt. „Seit Jahrzehnten schon ist Nordrhein-Westfalen die Heimat für Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft. Die Menschen in unserem Land wissen, dass Zuwanderung viele Chancen bietet, Integration ist eine lohnende Zukunftsaufgabe. Die anhaltend hohen Flüchtlingszahlen sind aber auch eine besondere Herausforderung. Das gilt vor allem auch an den Schulen unseres Landes“, erklärte die Ministerin und wies darauf hin, dass die Landesregierung diese Herausforderung annehme. „Wir investieren auch im kommenden Jahr wieder erhebliche Mittel, um für alle Schülerinnen und Schüler, die ein Recht auf Bildung haben, den Schulbesuch sicherzustellen und Integrationsprozesse erfolgreich zu gestalten.“

Die Landesregierung wird 2016 mit der Ergänzungsvorlage noch einmal 2.113 zusätzliche Stellen für die Integration von zugewanderten Schülerinnen und Schülern schaffen. Der Finanzaufwand dafür liegt bei rund 60 Millionen Euro. Von den 2.113 zusätzlichen Stellen werden 1.725 für die Abdeckung des erhöhten Grundbedarfs an Schulen eingesetzt, diese Stellen kommen allen Schülerinnen und Schüler zugute. Die weiteren 388 Stellen werden für multiprofessionelle Teams (113), Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (20), Fachberaterinnen und Fachberater (40), Moderatorinnen und Moderatoren für die Lehrerfortbildung (4) und die Offene Ganztagsschule (211) eingesetzt.

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Ministerin Löhrmann: Individuelle Förderung ist wesentlicher Grundsatz unseres Schulsystems

Presseinformation – 800/10/2015                                     Düsseldorf, 29. Oktober 2015

 

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zur Abschlussveranstaltung des „Netzwerks Hochbegabtenförderung NRW“ haben rund 120 Gäste aus Schule, Wissenschaft, Politik und Stiftungen über Möglichkeiten und Vorteile individueller Förderung diskutiert. In den vergangenen fünf Jahren hatte das wissenschaftlich begleitete Projekt Schulen mit einem Profil in der Begabtenförderung bei Aufbau und Pflege regionaler Schulnetzwerke unterstützt. Schulministerin Sylvia Löhrmann dankte den teilnehmenden Schulen für ihr Engagement und betonte den hohen Stellenwert der Begabungsförderung in NRW: „Die persönlichen Stärken und Begabungen von Schülerinnen und Schülern zu erkennen und zu fördern ist ein wesentlicher Grundsatz unseres Schulsystems. Durch individuelle Förderung unterstützen wir Kinder und Jugendliche dabei, die eigenen Potenziale zu nutzen und die Schule mit dem bestmöglichen Abschluss zu beenden.“

Das Projekt „Netzwerk Hochbegabtenförderung NRW“ wurde 2010 in Kooperation mit der Karg-Stiftung mit dem Ziel ins Leben gerufen, die kollegiale Vernetzung und die Bildung schulischer Netzwerke im Bereich der Begabtenförderung voranzutreiben. Konzepte und Materialien zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler wurden zudem entwickelt. Mit der Abschlussveranstaltung im Essener Haus der Geschichte, in dem sich auch die Dependance des Burggymnasiums Essen befindet, wird das fünfjährige Projekt gewürdigt und beschlossen.

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Ministerin Löhrmann: NRW greift bei Integration auf bewährte Infrastruktur zurück

Presseinformation – 810/10/2015                                               Düsseldorf, 30. Oktober 2015

Ministerin Löhrmann: NRW greift bei Integration auf bewährte Infrastruktur zurück

Besuch des Kommunalen Integrationszentrums in Mülheim an der Ruhr

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich bei ihrem Besuch eines Kommunalen Integrationszentrums in Mülheim an der Ruhr über die Tätigkeitsschwerpunkte und aktuellen Herausforderungen der Einrichtungen informiert. Um die vielfältigen Angebote zur Integration zugewanderter Menschen in den Kreisen und kreisfreien Städten zu bündeln und zu koordinieren, fördert das Land Nordrhein-Westfalen bereits seit 2012 die Gründung und die Unterhaltung Kommunaler Integrationszentren vor Ort. Angesichts der aktuellen Zuwanderungssituation sprach Ministerin Löhrmann allen Beteiligten ihre große Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement aus: „Als Einwanderungsland greifen wir in Nordrhein-Westfalen auf eine bewährte Infrastruktur zurück. Mit der Einrichtung Kommunaler Integrationszentren vor drei Jahren können wir heute die Integration in den Kreisen und kreisfreien Städten als Querschnittsaufgabe gestalten.“

Die Kommunalen Integrationszentren (KIZ) wurden 2012 im Rahmen des Teilhabe- und Integrationsgesetz von der nordrhein-westfälischen Landesregierung ins Leben gerufen und haben sich zu einem bundesweit beachteten Erfolgsmodell entwickelt. Sie gingen hervor aus den früheren Regionalen Arbeitsstellen für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien (RAA), die es seit den 80er Jahren gab. Die KIZ kümmern sich flächendeckend um die nachhaltige Integration von zugewanderten Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld in den Kommunen, indem sie den Grundgedanken der Integration durch Bildung mit der Querschnittsaufgabe Integration verknüpfen. Ihre Aufgabenschwerpunkte im Bereich „Integration als Querschnittsaufgabe“ sind z.B. die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, von Kindertagesstätten und Schulen sowie der Themen Gesundheit, Wirtschaft und Sport.

In enger kommunaler Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partner entwickeln die Kommunalen Integrationszentren seit Jahren erfolgreich Integrationskonzepte, so z.B. im Bereich der Beratung, Beschulung und Begleitung neu Zugewanderter. Dank dieser Maßnahmen gelingt es, junge Menschen zeitnah in das Schulsystem aufzunehmen, Bildung zu ermöglichen und damit einen wichtigen Schritt zur gesellschaftlichen Integration zu schaffen. Auch für die Schulen und die Lehrkräfte gibt es Unterstützungsangebote. „Ich freue mich, hier in Mülheim zu erleben, dass die neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler von allen Beteiligten mit ganz viel persönlichem Einsatz empfangen und begleitet werden. Ihr Einsatz trägt zum Gelingen der Integration unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger bei“, erklärte Ministerin Löhrmann.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

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