MSW-Presseinfo vom 05.12.2013 – Ministerin Sylvia Löhrmann zur Päsidentin der Kultusministerkonferenz gewählt

Presseinformation – 997/12/2013                                                          Düsseldorf, 5. Dezember 2013

Ministerin Sylvia Löhrmann zur Präsidentin der Kultusministerkonferenz gewählt

Wahl der Präsidentin und des Präsidiums der KMK für 2014

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Sylvia Löhrmann, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, wurde bei der 344. Sitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vom Plenum zur neuen Präsidentin für das kommende Jahr gewählt. „Es ist eine ganz besondere Aufgabe, die Arbeit der Kultusministerkonferenz als Präsidentin nach außen zu vertreten“, sagte die Ministerin. „Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen dieses Amtes. Gemeinsam werden wir wichtige Initiativen der Präsidentschaft meines Vorgängers Stephan Dorgerloh fortsetzen und neue Projekte im Bildungsbereich auf den Weg bringen.“ Als zentrale Schwerpunkte ihrer Präsidentschaft nannte Löhrmann unter anderem die Stärkung der Erinnerungskultur, die Inklusion in der Lehrerbildung und die Fortentwicklung der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring.

Darüber hinaus sei die Umsetzung der heute beschlossenen Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur „Interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule“ eine weitere wichtige Aufgabe: „Gegenüber vergangenen Defizitbetrachtungen bei der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte verfolgen wir heute einen Ansatz der Wertschätzung von Vielfalt, des Blicks auf die Potenziale und der durchgängigen Sprachbildung. Dies sind Leitlinien, die auch in der nordrhein-westfälischen Schulpolitik sichtbar sind“, so die Ministerin.

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Eltern und Schulleiter fordern gute, rhythmisierte Ganztagsschulen für alle; gemeinsame Pressemitteilung Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands und Bundeselternrat

Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands e. V.                      Bundeselternrat

5. Dezember 2013

Ganztagsschule braucht Qualität

Eltern und Schulleiter fordern gute, rhythmisierte Ganztagsschulen für alle

Alle Kinder, deren Eltern das wollen, müssen einen Platz in einer rhythmisierten Ganztagsschule erhalten. Rhythmisiert bedeutet: An mindestens drei Tagen in der Woche wird der Unterricht so auf den ganzen Tag verteilt, dass sich Unterricht und Erholungsphasen abwechseln. Der Allgemeine Schulleitungsverband Deutschlands und der Bundeselternrat fordern flächendeckend rhythmisierte Ganztagsschulen von hoher Qualität, die folgenden Ansprüchen genügen müssen:

Die Ganztagsschule muss ein Angebot der Schule sein. Die Schulleitung braucht deshalb zusätzliche Zeit für die Organisation. Lehrer brauchen einen Arbeitsplatz in der Schule. Es sind zusätzliche Räume nötig, neben dem Unterricht auch für Arbeitsgruppen, Essen, Ruhepausen und Freizeitangebote. Für die Entwicklung eines anspruchsvollen  pädagogischen Konzepts brauchen künftige Ganztagsschulen fachliche und finanzielle Unterstützung. „Eine in jeder Hinsicht gut ausgestattete Ganztagsschule erleichtert auch die Inklusion“, sagt Gudrun Wolters-Vogeler, die Vorsitzende des ASD.

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Pressemitteilung – Statt pauschaler Verbotsdrohungen – jedes Kind individuell fördern

Pressemitteilung

Rechtschreiben: Statt pauschaler Verbotsdrohungen – jedes Kind individuell fördern

Eine unsäglich sachfremde Debatte geistert durch die Medien (allen voran der SPIEGEL) und erreicht sogar parlamentarische Gremien. So fordert die FDP- Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft das Verbot der „Methode ‚Lesen durch Schreiben‘ bzw. das Verbot davon abgewandelte[r] Methoden“. Namentlich genannt werden „der Spracherfahrungsansatz und die Verwendung der sog. Anlauttabellen.“ Das ist keine Eintagsfliege. Die Abgeordnete Ingola Schmitz (ebenfalls FDP) betitelt ihre „Kleine Anfrage“ an den Landtag von NRW: „‘Lesen durch Schreiben‘ als Gefahr für die deutsche Rechtschreibung?“ Kinder, so behauptet sie, würden „zu Rechtschreibanarchisten erzogen, um sie dann mühsam wieder aus der fremdverschuldeten Unfähigkeit zu befreien“.

Angesichts der aktuellen, in Medien und auch parlamentarischen Gremien oft einseitig geführten Diskussion über das Lesen- und (Recht-) Schreibenlernen warnt der Grundschulverband nachdrücklich davor, die Methodenfreiheit der Lehrerinnen und Lehrer anzutasten.

Auf ihrer Versammlung in Göttingen am 22./23.11.2013 stellten die Delegierten des Verbandes fest:

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MSW NRW-Presseinfo vom 06.12.2013 – Aktualisierte Datenbasis hilft bei der Planung des sonderpädagogischen Förderbedarfs – Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion 2012/13

Presseinformation – 1001/12/2013                                                                  Düsseldorf, 6. Dezember 2013

Aktualisierte Datenbasis hilft bei der Planung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion 2012/13

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Broschüre „Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion“ liegt ab sofort in einer aktuellen Fassung mit den Daten für das Schuljahr 2012/13 vor. Das Schulministerium hat das Tabellenwerk der ersten Ausgabe von 2012 um die Angaben der Amtlichen Schuldaten des ver­gangenen Schuljahres ergänzt und damit die Datensammlung weiter fortgeschrieben.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Für die unterschiedlichen Akteure, die sich mit der Planung und Gestaltung der Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf be­fassen, ist diese tabellarische Sammlung von Daten und Kennziffern sehr hilfreich. Sie liefert eine fundierte statistische Grundlage, um wichtige nächste Schritte wie zum Beispiel eine regional abgestimmte Schulentwicklungsplanung zur Inklusion vorbereiten zu können.“

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MSW-Presseinfo vom 03.12.2013 – Ministerin Löhrmann: Agentur gibt neue Impulse für die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht

Presseinformation – 989/12/2013                                      Düsseldorf, 4. Dezember 2013

Ministerin Löhrmann: Agentur gibt neue Impulse für die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht

Neue Qualitätsagentur für Schule in Soest nimmt Arbeit auf

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Unter dem Namen „Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule“ (QUA-LIS NRW) hat die neue Qualitätsagentur in Soest diese Woche ihre Arbeit aufgenommen. Das Institut wird bis Ende 2015 schrittweise weiter aufgebaut. Zur Errichtung betonte Schulministerin Sylvia Löhrmann die besondere Notwendigkeit einer zentralen Unterstützungseinrichtung für den Schulbereich: „Eine Qualitätsagentur ist für ein Land wie Nordrhein-Westfalen mit seinen rund sechstausend Schulen unverzichtbar. Als zentrale Einrichtung für pädagogische Dienstleistungen wird die Qualitätsagentur neue Impulse für die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht geben.“

Zum Leiter der Qualitätsagentur hat die Ministerin Eugen-Ludwig Egyptien ernannt, den bisherigen für Bildungsforschung und Qualitätsentwicklung zuständigen Gruppenleiter im Schulministerium.

Die Qualitätsagentur berät und unterstützt das Ministerium für Schule und Weiterbildung. Sie ist die zentrale Einrichtung für pädagogische Dienstleistungen insbesondere zur Unterstützung der Schulen bei der Wahrnehmung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages.

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