MSW NRW – 127/2/2015 – Unterrichtsausfall sinkt auf 1,7 Prozent / Unterrichtsausfallstatistik für das Schuljahr 2014/15

Unterrichtsausfallstatistik für das Schuljahr 2014/15

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Anteil des ersatzlos ausgefallenen Unterrichts im Schuljahr 2014/15 beträgt nach der aktuellen Stichprobenuntersuchung des Schulministeriums 1,7 Prozent. Das sind 0,7 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Untersuchung im Schuljahr 2009/10. Damals lag der Unterrichtsausfall bei 2,4 Prozent.

Schulministerin Sylvia Löhrmann verwies auf die engagierte Arbeit der Lehrerkollegien: „Das ist ein erfreuliches Ergebnis. Die Stichprobe bestätigt die Erfahrungen, die ich bei meinen Schulbesuchen vor Ort mache. An vielen Schulen gibt es sehr gute Konzepte, um Unterrichtsausfall zu vermeiden und ein kontinuierliches Lernen der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.“ Die Ministerin kündigte an, Beispiele guter Praxis auf der Internetseite des Schulministeriums zu veröffentlichen. „Gute Konzepte zeichnen sich durch Transparenz, Verlässlichkeit und Schülerorientierung aus“, betonte Ministerin Löhrmann. „Es kommt darauf an, dass in der Schule für Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler und Eltern klar ist, wie Vertretungsunterricht organisiert und inhaltlich gestaltet werden soll. Darauf aufbauend kann Vertretungsunterricht dann verlässlich so durchgeführt werden, dass er an die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler anknüpft“, so die Ministerin.

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Kinder und Jugendliche müssen vor E-Shishas und E-Zigaretten geschützt werden!

Pressemitteilung  des Bundeselternrats

Kinder und Jugendliche müssen vor E-Shishas und E-Zigaretten geschützt werden!

Immer mehr Jugendliche konsumieren E- Shishas. Auf Nachfrage, ob diese gesundheitsschädlich sind, wird darauf verwiesen, dass diese E-Shishas kein Nikotin enthalten. Im Gegensatz hierzu werden aber die Stoffe, die bei der Produktion dieser Rauchwaren verwendet werden, von führenden Experten nachweislich als besonders gesundheitsgefährdend eingestuft.

  • Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)  sind E-Shishas und E-Zigaretten

eindeutig krebserregend. Die beim Konsum von E-Shishas und E-Zigaretten eingeatmeten Substanzen führen demnach zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden. Hierbei sind vor Allem die Spät- und Langzeitfolgen noch nicht erforscht!

  • Bei dem frühen Konsum von E-Shishas im Kindesalter kann die Hemmschwelle zum Konsum von Tabakwaren im Grundsatz abgesenkt werden und so unsere Kinder und Jugendlichen frühzeitig an den Gebrauch von nikotinhaltigen Produkten gewöhnen. Alle erzieherischen Maßnahmen von Schule und Elternhaus, die mittlerweile bei Jugendlichen zu einem spürbaren Rückgang im Gebrauch von Tabakwaren geführt haben, werden somit in das Gegenteil verkehrt.
  • Der Bundeselternrat fordert daher ein umfassendes Verbot von E-Shishas und E-Zigaretten bis zum 18. Lebensjahr.  Eine rechtliche Anpassung ist hierbei zwingend nötig. Im Rahmen der von der Bundesregierung angekündigten Novellierung des Jugendschutzgesetzes muss dieses Verbot zum Schutz unserer Kinder unverzüglich aufgenommen  werden!

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Jahresthema des Bundeselternrats für 2015: Bildungsrepublik Deutschland Tagungsthema: Partizipation der Eltern und Bildungschancen

Resolution

Jahresthema des Bundeselternrats für 2015: Bildungsrepublik Deutschland

Fachtagung der Ausschüsse „Gesamtschule“ und „Gymnasium“

Tagungsthema: Partizipation der Eltern und Bildungschancen

Schwerpunktthema: Elternfortbildung

23.-25. Januar 2015, Potsdam

„Bildungschancen sind Lebenschancen“

Schule und Eltern haben als gemeinsames Ziel bestmögliche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen. Schüler, Eltern und Lehrer gehen miteinander eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ein. Diese kommt ohne gegenseitige Achtung und die Akzeptanz der unterschiedlichen Rollen und Aufgaben nicht aus.

Diese Partnerschaft sollte nicht nur auf Augenhöhe mit den schulischen Partnern stattfinden, sondern auch im Elternhaus wirken. Die kurz- und langfristigen positiven Auswirkungen gelungener Zusammenarbeit führen zu einer nachhaltigen Motivation. Wir machen allen Eltern Mut, sich hier zu engagieren.

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Der VDP Verband Deutscher Privatschulen NRW stellt sich vor

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund verschiedener Nachfragen möchten wir Ihnen die Quellen der statistischen Auswertung zu unserer vorhin versandten Pressemitteilung des Verband Deutscher Privatschulen NRW e.V.  „Fast jede neunte Schule in Nordrhein-Westfalen in freier Trägerschaft – in den vergangenen vier Schuljahren wurden 340 staatliche Schulen in NRW geschlossen“ nachreichen, sowie unsere Pressemappe nun beifügen.

Die Zahl der staatlichen Schulschließungen kann man nachvollziehen durch die Veröffentlichung: „Das Schulwesen in Nordrhein-Westfalen aus quantitativer Sicht 2013/14“, auf der Homepage des Schulministeriums unter https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Service/Schulstatistik/Amtliche-Schuldaten/index.html, Seite 194. Die dortige Zeitreihe ab 1970 bis zum Schuljahr 2013/14 listet die Zahl der Schulen in Nordrhein Westfalen auf.

Darin sind auch die Ersatzschulen, also Schulen in freier Trägerschaft enthalten, die wir heraus gerechnet haben. Für das aktuelle Schuljahr 2014/15 sind die Zahlen in der Schulsuchfunktion des Schulministeriums zu finden (https://www.schulministerium.nrw.de/BP/SchuleSuchen ). Wenn Sie von den dort aktuell gelisteten 6142 Schulen die 537 Schulen in freier Trägerschaft abziehen, gibt es derzeit in Nordrhein Westfalen 5605 staatliche Schulen. 2010 waren es noch 6429 Schulen insgesamt, darunter 484 Ersatzschulen, also 5945 staatliche Schulen.

Die Differenz von 5945 staatlichen Schulen in NRW im Jahr 2010 zu 5605 Schulen im aktuellen Schuljahr ergibt die Zahl der zwischenzeitlich geschlossenen Schulen, 340. Somit ist die Zahl der staatlichen Schulen in den vergangenen vier Schuljahren um 5,7 % zurückgegangen.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne und jederzeit an mich wenden.

Herzliche Grüße

Petra Stieb
Referentin

VDPNRW_Pressemappe_Stand 01_2015

Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Erinnerungskultur

Erinnern für die Zukunft – Empfehlungen zur Erinnerungskultur als Gegenstand historisch-politischer Bildung in der Schule (Beschluss der KMK vom 11.12.2014)

1. Vorbemerkungen
Im 20. Jahrhundert und in den bisherigen Jahren des noch kurzen 21. Jahrhunderts kämpften und kämpfen an verschiedenen Orten der Welt Menschen erfolgreich für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Zugleich gab und gibt es immer wieder Auseinandersetzungen über die Bewertung und Benennung von Unmenschlichkeit in historischen Prozessen.
Das Jahr 2014 brachte zahlreiche Impulse, Erinnern und Erinnerungskultur als wesentliches Anliegen historisch-politischer Bildung zu pflegen. Neben dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs waren der 75. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs in Europa, der 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution in der DDR mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze und der zehnte Jahrestag der EU-Osterweiterung von besonderer Bedeutung.
Auch die kommenden Jahre bieten zahlreiche Anlässe, sich historischer Ereignisse und ihrer Wirkungen bis in die heutige Zeit zu erinnern. Beispielhaft hervorzuheben sind im Jahr 2015 die Erinnerung an 70 Jahre Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und die Gründung der Vereinten Nationen, sowie an 25 Jahre der deutschen Wiedervereinigung, im Jahr 2017 die Erinnerung an 500 Jahre Reformation und 100 Jahre Oktoberrevolution, im Jahr 2018 an 80 Jahre nach den nationalsozialistischen Novemberpogromen, 2019 die Erinnerung an das Inkrafttreten der Weimarer Verfassung sowie die Versuche zur Gestaltung einer neuen Welt- und Friedensordnung in den Pariser Vorortverträgen in den Jahren 1919 und 1920. Solche Entwicklungen und Zäsuren beeinflussen die gesellschaftliche, politische und kulturelle Wirklichkeit bis heute.

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