Ministerin Löhrmann: Wir stärken die Sprachförderung für eine bessere Integration / 500.000 Euro für die Sprachförderung von Flüchtlingen

Presseinformation – 189/3/2015                                                             Düsseldorf, 16. März 2015

Ministerin Löhrmann: Wir stärken die Sprachförderung für eine bessere Integration

500.000 Euro für die Sprachförderung von Flüchtlingen

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen hat zusätzliche Mittel für die Sprachförderung von Flüchtlingen bereitgestellt. Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2015 hat der Landtag die Mittel zur Weiterbildungsförderung um rund 500.000 Euro aufgestockt. Mit dem Geld sollen zusätzliche Kurse zur Sprachförderung neu eingewanderter Erwachsener und Jugendlicher ab 16 Jahren eingerichtet werden. Ministerin Löhrmann betonte die Bedeutung der Sprachförderung für eine erfolgreiche Integration: „Wir wollen mehr Möglichkeiten eröffnen, die deutsche Sprache lebensnah und alltagsorientiert zu erlernen. Dies ist ein erster entscheidender Schritt, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“

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MIWF_MSW NRW – 148/3/2015 – Förderentscheidungen für Universitäten aus Aachen, Köln und Wuppertal / „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“

Presseinformation – 148/3/2015                                                             Düsseldorf, 4. März 2015

Förderentscheidungen für Universitäten aus Aachen, Köln und Wuppertal

„Qualitätsoffensive Lehrerbildung“

Die Landesregierung teilt mit:

Drei lehrerausbildende Universitäten in Nordrhein-Westfalen haben sich im Rahmen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ bereits in der ersten Bewilligungsrunde durchgesetzt und werden Fördermittel des Bundes erhalten. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierten der RWTH Aachen, der Universität zu Köln und der Bergischen Universität Wuppertal zu ihrem Erfolg.

„Die Förderung ist eine Auszeichnung für die Qualität der Lehrerausbildung in NRW. Angesichts des großen Potentials und der großen Erfahrungen der Hochschulen in NRW bin ich sicher, dass es weitere Universitäten in der zweiten Bewilligungsrunde schaffen werden, das Auswahlgremium zu überzeugen“, erklärte Wissenschaftsministerin
Schulze. Schulministerin Löhrmann betonte: „Aus zahlreichen Schulstudien und aus der Praxis wissen wir: Auf die Lehrkraft kommt es an! Die Qualitätsoffensive wird uns dabei unterstützen, künftige Lehrergenerationen noch besser auf ihren Beruf vorzubereiten. In Zukunft wird der Umgang mit Heterogenität und Inklusion weiter an Bedeutung gewinnen und integraler Bestandteil der Professionalität des Lehrerberufs sein. Deshalb ist es gut, dass sich die Universitäten in NRW dieser Herausforderung aktiv stellen. Die geförderten Projekte sind Rückenwind auf dem Weg Nordrhein-Westfalens zur inklusiven Schule.“

In der ersten Bewilligungsrunde der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ werden deutschlandweit 19 Projekte gefördert. Die Projekte aus Nord-rhein-Westfalen rücken den Umgang mit Vielfalt und Inklusion sowie die Weiterentwicklung der Fachdidaktik in den Mittelpunkt. Weitere Förderentscheidungen werden in einer zweiten Bewilligungsrunde im September 2015 getroffen.

Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wollen Bund und Länder not-wendige Reformen und Konzepte in der Lehrerbildung unterstützen und beschleunigen. Mit einem Beitrag von bis zu 500 Millionen Euro werden von 2015 bis 2018 (1. Förderphase) und von 2019 bis 2023 (2. Förderphase) Projekte der Lehrerausbildung

  • zur Verbesserung der Kompetenzen der zukünftigen Lehrkräfte im Umgang mit Heterogenität der Schülerschaft und Inklusion,
  • zur besseren Verzahnung der Konzepte der Fachwissenschaften, der Fachdidaktik und der Bildungswissenschaften,
  • zur Qualitätsverbesserung des Praxisbezugs sowie
  • zur Verbesserung der Steuerung und der Strukturen der Lehrerbildung in den Universitäten gefördert wird.

Universitäten, deren Anträge in der ersten Bewilligungsrunde noch keinen Erfolg hatten, können bis zum 12. Juni 2015 Anträge für die zweite Bewilligungsrunde einreichen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790 oder
an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

miwf_msw 04.03.2015

MSW NRW – 130/2/2015 – Sperrfrist: 17.30 Uhr – Ministerin Löhrmann: Anerkennung für wegweisendes Konzept des Medienpasses NRW / Medienpass NRW mit Bildungsmedienpreis „digita“ ausgezeichnet

Medienpass NRW mit Bildungsmedienpreis „digita“ ausgezeichnet

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Initiative Medienpass NRW wurde mit dem Deutschen Bildungsmedienpreis „digita 2015“ in der Kategorie Sonderpreis ausgezeichnet.. Die Preisverleihung fand auf der Bildungsmesse didacta in Hannover statt.

Schulministerin Sylvia Löhrmann freute sich über die Ehrung, die dem Medienpass zuteil wurde: „Den Schulen in Nordrhein-Westfalen steht mit dem Medienpass NRW ein beispielhaftes Instrument zur Förderung der Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Die Verleihung bescheinigt, dass das Land Nordrhein-Westfalen wirksame Strukturen im Bereich der Medienbildung geschaffen hat. Das Konzept des Medienpasses wird von den Lehrkräften und ihren Schülerinnen und Schülern als praktikables Angebot anerkannt und angenommen. Mit dem Preis erhält das wegweisende Konzept der Initiative Medienpass NRW bundesweite Beachtung und Anerkennung.“

Die Jury betonte in ihrer Laudatio, dass der Medienpasses NRW „beispielgebend in der deutschen Bildungslandschaft“ sei und lobte die „hervorragende Gesamtkonzeption, die bis ins Detail stimmig ausdifferenziert ist“. Der Initiative Medienpass sei eine Wirksamkeit über die Landesgrenzen von NRW hinaus zu wünschen, so die Jury.

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MSW NRW – 127/2/2015 – Unterrichtsausfall sinkt auf 1,7 Prozent / Unterrichtsausfallstatistik für das Schuljahr 2014/15

Unterrichtsausfallstatistik für das Schuljahr 2014/15

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Anteil des ersatzlos ausgefallenen Unterrichts im Schuljahr 2014/15 beträgt nach der aktuellen Stichprobenuntersuchung des Schulministeriums 1,7 Prozent. Das sind 0,7 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Untersuchung im Schuljahr 2009/10. Damals lag der Unterrichtsausfall bei 2,4 Prozent.

Schulministerin Sylvia Löhrmann verwies auf die engagierte Arbeit der Lehrerkollegien: „Das ist ein erfreuliches Ergebnis. Die Stichprobe bestätigt die Erfahrungen, die ich bei meinen Schulbesuchen vor Ort mache. An vielen Schulen gibt es sehr gute Konzepte, um Unterrichtsausfall zu vermeiden und ein kontinuierliches Lernen der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.“ Die Ministerin kündigte an, Beispiele guter Praxis auf der Internetseite des Schulministeriums zu veröffentlichen. „Gute Konzepte zeichnen sich durch Transparenz, Verlässlichkeit und Schülerorientierung aus“, betonte Ministerin Löhrmann. „Es kommt darauf an, dass in der Schule für Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler und Eltern klar ist, wie Vertretungsunterricht organisiert und inhaltlich gestaltet werden soll. Darauf aufbauend kann Vertretungsunterricht dann verlässlich so durchgeführt werden, dass er an die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler anknüpft“, so die Ministerin.

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Kinder und Jugendliche müssen vor E-Shishas und E-Zigaretten geschützt werden!

Pressemitteilung  des Bundeselternrats

Kinder und Jugendliche müssen vor E-Shishas und E-Zigaretten geschützt werden!

Immer mehr Jugendliche konsumieren E- Shishas. Auf Nachfrage, ob diese gesundheitsschädlich sind, wird darauf verwiesen, dass diese E-Shishas kein Nikotin enthalten. Im Gegensatz hierzu werden aber die Stoffe, die bei der Produktion dieser Rauchwaren verwendet werden, von führenden Experten nachweislich als besonders gesundheitsgefährdend eingestuft.

  • Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)  sind E-Shishas und E-Zigaretten

eindeutig krebserregend. Die beim Konsum von E-Shishas und E-Zigaretten eingeatmeten Substanzen führen demnach zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden. Hierbei sind vor Allem die Spät- und Langzeitfolgen noch nicht erforscht!

  • Bei dem frühen Konsum von E-Shishas im Kindesalter kann die Hemmschwelle zum Konsum von Tabakwaren im Grundsatz abgesenkt werden und so unsere Kinder und Jugendlichen frühzeitig an den Gebrauch von nikotinhaltigen Produkten gewöhnen. Alle erzieherischen Maßnahmen von Schule und Elternhaus, die mittlerweile bei Jugendlichen zu einem spürbaren Rückgang im Gebrauch von Tabakwaren geführt haben, werden somit in das Gegenteil verkehrt.
  • Der Bundeselternrat fordert daher ein umfassendes Verbot von E-Shishas und E-Zigaretten bis zum 18. Lebensjahr.  Eine rechtliche Anpassung ist hierbei zwingend nötig. Im Rahmen der von der Bundesregierung angekündigten Novellierung des Jugendschutzgesetzes muss dieses Verbot zum Schutz unserer Kinder unverzüglich aufgenommen  werden!

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