Archive for the ‘Presse’ Category

Ministerin Löhrmann: Individuelle Förderung ist wesentlicher Grundsatz unseres Schulsystems

Presseinformation – 800/10/2015                                     Düsseldorf, 29. Oktober 2015

 

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zur Abschlussveranstaltung des „Netzwerks Hochbegabtenförderung NRW“ haben rund 120 Gäste aus Schule, Wissenschaft, Politik und Stiftungen über Möglichkeiten und Vorteile individueller Förderung diskutiert. In den vergangenen fünf Jahren hatte das wissenschaftlich begleitete Projekt Schulen mit einem Profil in der Begabtenförderung bei Aufbau und Pflege regionaler Schulnetzwerke unterstützt. Schulministerin Sylvia Löhrmann dankte den teilnehmenden Schulen für ihr Engagement und betonte den hohen Stellenwert der Begabungsförderung in NRW: „Die persönlichen Stärken und Begabungen von Schülerinnen und Schülern zu erkennen und zu fördern ist ein wesentlicher Grundsatz unseres Schulsystems. Durch individuelle Förderung unterstützen wir Kinder und Jugendliche dabei, die eigenen Potenziale zu nutzen und die Schule mit dem bestmöglichen Abschluss zu beenden.“

Das Projekt „Netzwerk Hochbegabtenförderung NRW“ wurde 2010 in Kooperation mit der Karg-Stiftung mit dem Ziel ins Leben gerufen, die kollegiale Vernetzung und die Bildung schulischer Netzwerke im Bereich der Begabtenförderung voranzutreiben. Konzepte und Materialien zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler wurden zudem entwickelt. Mit der Abschlussveranstaltung im Essener Haus der Geschichte, in dem sich auch die Dependance des Burggymnasiums Essen befindet, wird das fünfjährige Projekt gewürdigt und beschlossen.

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Ministerin Löhrmann: NRW greift bei Integration auf bewährte Infrastruktur zurück

Presseinformation – 810/10/2015                                               Düsseldorf, 30. Oktober 2015

Ministerin Löhrmann: NRW greift bei Integration auf bewährte Infrastruktur zurück

Besuch des Kommunalen Integrationszentrums in Mülheim an der Ruhr

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich bei ihrem Besuch eines Kommunalen Integrationszentrums in Mülheim an der Ruhr über die Tätigkeitsschwerpunkte und aktuellen Herausforderungen der Einrichtungen informiert. Um die vielfältigen Angebote zur Integration zugewanderter Menschen in den Kreisen und kreisfreien Städten zu bündeln und zu koordinieren, fördert das Land Nordrhein-Westfalen bereits seit 2012 die Gründung und die Unterhaltung Kommunaler Integrationszentren vor Ort. Angesichts der aktuellen Zuwanderungssituation sprach Ministerin Löhrmann allen Beteiligten ihre große Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement aus: „Als Einwanderungsland greifen wir in Nordrhein-Westfalen auf eine bewährte Infrastruktur zurück. Mit der Einrichtung Kommunaler Integrationszentren vor drei Jahren können wir heute die Integration in den Kreisen und kreisfreien Städten als Querschnittsaufgabe gestalten.“

Die Kommunalen Integrationszentren (KIZ) wurden 2012 im Rahmen des Teilhabe- und Integrationsgesetz von der nordrhein-westfälischen Landesregierung ins Leben gerufen und haben sich zu einem bundesweit beachteten Erfolgsmodell entwickelt. Sie gingen hervor aus den früheren Regionalen Arbeitsstellen für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien (RAA), die es seit den 80er Jahren gab. Die KIZ kümmern sich flächendeckend um die nachhaltige Integration von zugewanderten Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld in den Kommunen, indem sie den Grundgedanken der Integration durch Bildung mit der Querschnittsaufgabe Integration verknüpfen. Ihre Aufgabenschwerpunkte im Bereich „Integration als Querschnittsaufgabe“ sind z.B. die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, von Kindertagesstätten und Schulen sowie der Themen Gesundheit, Wirtschaft und Sport.

In enger kommunaler Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partner entwickeln die Kommunalen Integrationszentren seit Jahren erfolgreich Integrationskonzepte, so z.B. im Bereich der Beratung, Beschulung und Begleitung neu Zugewanderter. Dank dieser Maßnahmen gelingt es, junge Menschen zeitnah in das Schulsystem aufzunehmen, Bildung zu ermöglichen und damit einen wichtigen Schritt zur gesellschaftlichen Integration zu schaffen. Auch für die Schulen und die Lehrkräfte gibt es Unterstützungsangebote. „Ich freue mich, hier in Mülheim zu erleben, dass die neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler von allen Beteiligten mit ganz viel persönlichem Einsatz empfangen und begleitet werden. Ihr Einsatz trägt zum Gelingen der Integration unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger bei“, erklärte Ministerin Löhrmann.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

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Die Elternschaft Düsseldorfer Schulen (EDS) ruft zur Demonstration am 28.10.2015 auf!

Liebe Bildungspartner,

Die Landesregierung lässt uns keine Wahl. Wir demonstrieren vor dem Landtag unter dem Motto:

Gebt uns mehr Lehrkräfte!

Es geht um die Zukunft unserer Kinder!

ÜBERFÜLLTE SCHULEN, FEHLENDES LEHRPERSONAL, UNTERRICHTSAUSFALL…

! Bildungsnotstand in NRW !

Um eine ausreichende Versorgung unserer Kinder zu gewährleisten und den

Unterrichtsausfall deutlich zu reduzieren, fordern wir von der Landesregierung:

  • Mehr Lehrkräfte an den Schulen zur Erfüllung einer Deckung von 105 %
  • Mehr Sozialpädagogen/Innen zur Umsetzung der Inklusion
  • Mehr ausgebildete Fachkräfte im Bereich DAZ/DAF (Deutsch als Zweit-/Fremdsprache) zur Integration
  • Rückkehr zu einer Referendar-Ausbildung von 24 Monaten

Dafür demonstrieren wir vor dem Landtag:

am Mittwoch, den 28. Oktober 2015

In der Anlage erhalten Sie die ausführliche Beschreibung zu unserer geplanten Demonstration. Wir möchten Sie bitten, diesen Aufruf schnellstmöglich weiter zu leiten und uns persönlich am Mittwoch oder virtuell durch Unterzeichnen unserer Petition zu unterstützen.

https://www.openpetition.de/petition/online/gebt-uns-mehr-lehrkraefte-es-geht-um-die-zukunft-unserer-kinder

Bildung ist die letzte Ressource, die Deutschland noch zu bieten hat. Wissen zu schaffen und weiterzugeben darf nicht verloren gehen!

Bitte geben Sie möglichst bis Freitag, den 23.10.2015, eine Rückmeldung an die Organisatorin, Antje Schuh, mit wie vielen Teilnehmern Sie von Ihrer Schule/Organisation rechnen darf, da sie die Teilnehmerzahl an die Polizei weiter leiten muss.

Viele Grüße

die Vorstandsmitglieder der EDS

Berit Zalbertus und Antje Schuh

antje.schuh@eds-nrw.de
https://www.eds-nrw.de


Berit Zalbertus
Vorstandsvorsitzende der
Elternschaft Düsseldorfer Schulen (EDS)
Rathausufer 19
40213 Düsseldorf
berit.zalbertus@eds-nrw.de
https://www.eds-nrw.de

 

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1.Versammlung der Stadtschulpflegschaft 2015/2016

Stadtschulpflegschaft der Stadt Troisdorf

 

An die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden

Der Schulpflegschaften der Stadt Troisdorf

Troisdorf, den 21.09.2015

 

Sehr geehrte Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Schulpflegschaften der Schulen der Stadt Troisdorf.

Hiermit möchten wir Sie recht herzlich einladen zur

1.Versammlung der Stadtschulpflegschaft 2015/2016

Für Mittwoch, den 21.10.2015 um 19.30 Uhr in der Geschwister-Scholl-Schule

Edith-Stein-Straße 20 , 53844 Troisdorf –Sieglar / In dem Konferenzraum EG –neben der Bücherei

 

Vorläufige Tagesordnung:

1.Begrüßung / Protokoll

2.Formalien ( Aktualisierung der Kontaktdaten)

3.Neuwahlen

3.1 Wahl eines Wahlleiters / Wahlleiterin

3.2 Wahl des/der Vorsitzenden der Stadtschulpflegschaft

3.3 Wahl von zwei Stellvertretern

4.Termine für die nächste Sitzung

5.Verschiedenes

Gewählt werden können die in den jeweiligen Schulpflegschaftsversammlungen ihrer Schulen gewählten Schulpflegschaftsvorsitzenden oder deren Stellvertreter. Jede Schule hat pro Wahlgang eine Stimme.

 

Wir freuen uns auf ihr Erscheinen und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Detlef Auer und Fiona Belz

Bundeselternrat: PM „Schulwahl-Berufsorientierung – Beruf“ und Resolution „Übergänge im Bildungssystem und Partizipation der Eltern“

Schulwahl – Berufsorientierung – Beruf

Anlässlich seiner 3. Fachtagung vom 25.09. – 27.09.2015 hat sich der Bundeselternrat mit seinen Ausschüssen Grundschule und frühkindliche Bildung, Hauptschule und Berufsbildende Schulen mit dem hochaktuellen Thema „Übergänge im Bildungssystem und Partizipation der Eltern“ beschäftigt. In den Fachvorträgen zur Berufs- und Schulwahl, zu den Übergängen in den Sekundarbereich II und der hohen Quote an Bildungsabbrüchen wurde sehr schnell deutlich, dass bei der pädagogischen Gestaltung aller Übergänge im Schulsystem noch ein erheblicher Handlungsbedarf besteht. So liegt allein die Quote der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss im Bundesdurchschnitt bei 5,5 %, in einigen Bundesländern sogar über 10 %. In der Berufs- und Hochschulausbildung liegt die Quote der abgebrochenen Bildungsgänge bei 30%. Auch wenn diese Zahlen in ihrer absoluten Größe keinen ausreichenden Indikator für die Qualität der Schul- und Berufswahl darstellen, zeigen sie ein deutliches Problem: Zu viele Schülerinnen und Schüler scheitern in und nach der Schule an den Übergängen! Der Vorsitzende des Bundeselternrates, Michael Töpler mahnt hierzu an: „Aus der Sicht jedes betroffenen Jugendlichen, sowie aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive, ist dieser Zustand nicht hinnehmbar!“

Der Bundeselternrat fordert schon seit längerem die umfangreiche Weiterentwicklung schulunterstützender Systeme. Neben einem Bundesprogramm für Schulsozialarbeit und einem modernen Bundesteilhabegesetz wurde in dieser Tagung sehr deutlich, dass vor Allem im Bereich der Schulpsychologie Deutschland im europäischen Vergleich den Anschluss verloren hat. So ist  in den europäischen Nachbarländern ein Schulpsychologe für ca. 1000 bis 2000 Schülerinnen und Schüler zuständig. In der Bundesrepublik betreut ein Schulpsychologe je nach Bundesland  5.000 bis weit über 10.000 Schülerinnen und Schüler. Ein Zustand, der mit Blick auf die aktuelle Quote der Schuldistanz und den damit verbundenen Bildungsabbrüchen nicht zu verantworten ist!

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