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Interview mit Professor Wolfram Meyerhöfer und LegaKids.net: Legasthenie? Dyskalkulie? Nicht der Kopf der Kinder ist das Problem

Pressemitteilung

Legasthenie? Dyskalkulie? Nicht der Kopf der Kinder ist das Problem

München 28 Januar 2014

LegaKids führte ein Interview mit Professor Wolfram Meyerhöfer von der Universität Paderborn.

Meyerhöfer: „Es wurden Jahrzehnte damit verbracht danach zu suchen, was im Kopf dieser Kinder nicht in Ordnung ist – und es wurde nichts Einleuchtendes gefunden. Ich sage nun: Ihr sucht an der falschen Stelle nach der Lösung. Nicht der Kopf der Kinder ist das Problem.“

„Sie können nun problemlos einen Test basteln, mit dem alle Kinder als rechenschwach klassifiziert werden oder einen, bei dem niemand als rechenschwach erscheint.“

„Auch ich kann nur sagen: Eine Krankheit Rechenschwäche gibt es nicht.“

„Gesellschaftlich wäre ein Behinderten-Status für „Legastheniker“ ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Er würde eine Haltung zementieren, dass die Institution Schule – entgegen ihrer genuinen Konstruktion – nicht in der Verantwortung steht, jedem Kind das Lesen und Schreiben beizubringen.“

Das ganze Interview : hier lesen

Pressekontakt:

Michael Kortländer
LegaKids.net
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Presseinfo des MIWF_MSW – Wissenschaftsministerin und Schulministerin werben in Köln für ein Lehramtsstudium Sonderpädagogik / „Wochen der Studienorientierung 2014“ laufen noch bis zum 7. Februar

Presseinformation                                                                                                                                                           Düsseldorf, 3. Februar 2013

Wissenschaftsministerin und Schulministerin werben in Köln für ein Lehramtsstudium Sonderpädagogik

„Wochen der Studienorientierung 2014“ laufen noch bis zum 7. Februar

Die Landesregierung teilt mit:

Noch bis zum 7. Februar 2014 bieten die „Wochen der Studienorientierung“ Schülerinnen und Schülern Einblicke in Studienalltag und Studien-fächer an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Schulministerin Sylvia Löhrmann haben in diesem Zusammenhang die Beratungsveranstaltungen der Universität Köln für das Lehramt Sonderpädagogik besucht.

„Inklusion bedeutet auch eine steigende Nachfrage nach Sonderpädagoginnen und -pädagogen in unseren Schulen. Deshalb bauen wir das Studienplatzangebot für angehende Sonderpädagogen in den nächsten Jahren massiv aus“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Bis 2018 stellt das Land 70 Millionen Euro bereit, um 2.300 zusätzlichen Studienbewerberinnen und -bewerbern ein Sonderpädagogikstudium zu ermöglichen. Allein an der Universität Köln sollen sich in den nächsten Jahren mehr als 600 zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger für ein Lehramtsstudium Sonderpädagogik einschreiben können. Im vergangenen Studienjahr waren es in Köln 533 Erstsemester. Landes-weit haben sich 953 Personen für ein Lehramtsstudium Sonderpädagogik entschieden.

Schulministerin Sylvia Löhrmann verwies auf den Bedarf der Schulen an sonderpädagogischer Unterstützung: „Nordrhein-Westfalen setzt die UN-Behindertenrechtskonvention um und baut das inklusive Lernen schrittweise weiter aus. Der gemeinsame Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung soll der Regelfall werden. Dazu brauchen wir an unseren Schulen gut ausgebildete Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen.“

Die „Wochen der Studienorientierung“ sind eine gemeinsame Initiative des Wissenschaftsministeriums, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und der nordrhein-westfälischen Hochschulen. Sie finden in diesem Jahr zum vierten Mal an allen Universitäten, Fachhochschulen und in einzelnen Arbeitsagenturen statt. Insgesamt werden rund 300 Veranstaltungen landesweit angeboten.

[zur Presseinformation]

Bundeselternrat: Gesunder Umgang mit neuen Medien im schulischen Alltag

Resolution

Tagung der Ausschüsse „Realschule“ und „Hauptschule“
Termin: 24.-26. Januar 2014

Jahresthema des Bundeselternrats für 2014: Gesunde Schule
„Gesunder Umgang mit neuen Medien im schulischen Alltag“

Der gesunde Umgang mit neuen Medien bedeutet, dass man die Chancen und Risiken der Mediennutzung kennt und auf das Wohl der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer, des weiteren pädagogischen Personals und der Eltern achtet.

Neue Medien sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Unsere Kinder wachsen mit ihnen auf und müssen das notwendige Wissen und die Fachkompetenz erlangen, diese sinnvoll einzusetzen. Als Eltern haben wir die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern, zusammen mit der Schule, den gesunden, verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien zu vermitteln. Innerhalb einer Erziehungspartnerschaft von Elternhaus und Schule müssen alle Beteiligten gleichermaßen neue Kompetenzen erwerben.

Es fehlen an vielen Schulen eine gute sächliche Ausstattung sowie eine fundierte Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind nicht ausreichend und werden vielerorts zudem nicht umfassend erfüllt.

[weiterlesen in der Pressemitteilung]

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, Petition Dyskalkulie – Bitte um Unterstützung

Liebe Eltern,

wir möchten Sie bitten, die Petition „Dyskalkulie“ von den 3 Schülerinnen auf change.org zu unterstützen. Der BVL begrüßt und unterstützt diese Petition sehr, weil es in dieser Form einzigartig ist, wie sich Schülerinnen für ihre Mitschülerin einsetzen. Da am 13. März 2013 die nächste Sitzung der KMK ist, wurde die Petition noch einmal angepasst und verschärft. Ziel ist es, Frau Löhrmann, der neuen Präsidentin der KMK, und Frau Wanka 10.000 Unterschriften zu übergeben und damit politisch Druck zu machen. Wahrscheinlich wird es gelingen, bis zum 13.3. sogar 50.000 Unterschriften zu sammeln. Wir werden ab dem Erreichen von 10.000 Unterschriften eine Pressekampagne starten und auch change.org wird alle seine Netzwerke nutzen, damit es eine richtig große Kampagne wird. Wir bitten auch den Bundeselternrat, die Petition über seine Netzwerke zu unterstützen, damit möglichst viele Unterschriften gesammelt werden. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

Hier kommt der Link zu der aktuell überarbeiteten Petition:

https://www.change.org/de/Petitionen/faire-zukunftschancen-für-schülerinnen-und-schülern-mit-rechenstörung-sarahhelfen

Faire Zukunftschancen für Schülerinnen und Schülern mit Rechenstörung! #SarahHelfen


Wir sind drei Freundinnen aus Bayern und wir gehen auf eine Realschule in Dießen. Unsere Mitschülerin und Freundin Sarah hat schon ihr Leben lang eine Rechenstörung (Dyskalkulie). In den anderen Schulfächern ist sie eine gute Schülerin (Deutsch: 2 / Englisch: 1), doch durch ihre 6 in Mathematik leidet der Gesamtschnitt sehr. Die ganze Schulzeit hatte sie es sehr schwer. Trotz „Therapie“ und harter Arbeit hat sie es einfach nicht geschafft, eine bessere Note als 5 zu bekommen. Weil es ihr einfach nicht möglich ist.

Dabei ist Sarah ein schlauer Mensch. Sie schreibt die tollsten Texte. Ihr Traum war es, Journalismus zu studieren (was ohne Abitur ziemlich schwierig ist). Die Politik ignoriert das Problem seit Jahren, obwohl ca. vier Millionen Deutsche betroffen sind – mehr als Berlin Einwohner hat. Sie wird wohl nie studieren dürfen. Das ist nicht fair. Denn in Berufen, für die man wenig oder gar keine Mathematik braucht, würde sie viele andere überflügeln.

Was ist Dyskalkulie? Dyskalkulie (Rechenstörung) ist eine von der Weltgesundheitsorganisation anerkannte schulische Entwicklungsstörung. Wer Dyskalkulie hat, ist schlecht in Mathematik, ohne dass das durch fehlende Intelligenz oder schlechte Bildung erklärbar ist. Die Störung betrifft die Beherrschung grundlegender Fähigkeiten wie addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren.

Im Schulrecht ist die Rechenstörung bis heute ausgespart, obwohl so viele davon betroffen sind. Da man eine Dyskalkulie durch anerkannte Tests feststellen kann, wäre es nicht kompliziert, entsprechende Schüler zu erkennen und ihnen zu helfen.

Was wollen wir erreichen? Viele Lehrerinnen und Lehrer sehen das Problem, aber sagen, sie können keinen Nachteilsausgleich geben, weil es dazu keine schulrechtlichen Regelungengibt. Sie sind auch nicht dafür ausgebildet, die Kinder entsprechend zu fördern. Die Kultusministerinnen und -minister sollen das Thema auf die Tagesordnung ihrer nächsten Sitzung setzen und gemeinsam nach einer politischen Lösung suchen, die den Kindern wirklich hilft!

Die nächste Zusammenkunft der Kultusminister (KMK) ist am 13. März – bis dahin wollen wir 10.000 Unterschriften sammeln und sie an die Bundesbildungsministerin Frau Wanka und die Präsidentin der KMK, Frau Löhrmann, übergeben.

Die von Rechtschreibstörung (Legasthenie) betroffenen Menschen werden viel mehr unterstützt, weil es dazu in den meisten Bundesländern schon schulrechtliche Regelungen gibt. Die Dyskalkulie wird in den meisten Bundesländern nicht mal anerkannt (und dort, wo ein Nachteilsausgleich möglich ist, endet er mit der Grundschulzeit). Dyskalkulie ist im Prinzip das gleiche wie Legasthenie nur im mathematischen Bereich und kommt genauso häufig vor.

Wir wollen mit unserer Petition vor allem auch die Lehrer unterstützen, die man – genauso wie die Schüler – mit der Situation alleine lässt.

Nadja Schwangart, Sarah Glasemann & Celiné Potsch

Mit lieben Grüßen

Annette Höinghaus

BVL

 

Annette Höinghaus

Geschäftsführung

Hasselbusch 31

24558 Henstedt-Ulzburg

Tel. 04193 / 965604

Fax: 04193 / 969304

email: hoeinghaus@bvl-legasthenie.de

www.bvl-legasthenie.de

Ministerin Löhrmann: Eine dauerhafte Expertise für das lebensbegleitende Lernen / Startschuss für den Landesbeirat Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen

Presseinformation – 23/1/2014 Düsseldorf, 16. Januar 2014

Ministerin Löhrmann: Eine dauerhafte Expertise für das lebensbegleitende Lernen

Startschuss für den Landesbeirat Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Landesbeirat für die gemeinwohlorientierte Weiterbildung in Nord­rhein-Westfalen ist in Düsseldorf zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. „Ich freue mich sehr, dass die nordrhein-west­fälische Weiterbildungslandschaft in ihrer Breite und Pluralität gut vertreten ist“, sagte Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann zur Eröffnung. Der Landesbeirat soll gegenüber der Landesregierung ein­vernehmlich Empfehlungen zur Weiterentwicklung der gemeinwohl­orientierten Weiterbildung des Weiterbildungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen abgeben.

Der Landesbeirat als Expertise für das lebensbegleitende Lernen berät die Landesregierung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung bei zukünftigen Aufgaben und den konkret anstehenden Herausforde­rungen. „Das betrifft vor allem die Themen Alphabetisierung und Grund­bildung und die Frage, wie Menschen, die sich bisher wenig oder gar nicht weiterbilden, verstärkt angesprochen werden können. Hier denke ich besonders an unsere Migrantinnen und Migranten“, erklärte Minis­terin Löhrmann. Daneben sollte das neue Gremium seinen Blick auf die Zusammenarbeit und die Kooperation innerhalb der Weiterbildungs­landschaft richten und hier Vorschläge zur Stärkung und Unterstützung machen. Insgesamt umfasst der Beirat 24 stimmberechtigte Mitglieder.

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