Archive for the ‘Allgemein’ Category

Pluspunkt Bildung – Dezember 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

mit der Verabschiedung des neunten Schulrecht-Änderungsgesetzes im Oktober ist das Recht auf das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung nun gesetzlich verankert. Viele Schulen in NRW praktizieren schon erfolgreich gemeinsames Lernen. Von diesen positiven Beispielen geht ein Signal aus, dass Inklusion gelingen kann und ein Gewinn für alle ist. Beispiele solcher Schulen können denen Mut machen, die sich nun auf den Weg machen.

Zum Jahreswechsel wünsche ich allen eine geruhsame Zeit mit viel Muße zum Innehalten und Kraftschöpfen. Ich wünsche friedliche und frohe Weihnachten und freue mich auf die gemeinsame Arbeit im neuen Jahr!

Mit Grünen Grüßen

Ihre/Eure

Inhalt:

· Inklusion auf dem Weg

· Inklusion fängt in den Köpfen an: Video des Landesjugendrings NRW

· Haushaltsentwurf 2014: Inklusion und Schulkonsens haben Priorität

· Bewertung des Koalitionsvertrages: Bildung

· Stand und Perspektiven der Lehrerbildung in NRW

· Bekenntnisschulen

· Stärker gegen Analphabetismus in Nordrhein-Westfalen vorgehen

· Weiterbildung

· Verbraucherbildung stärken

· Pisa 2012

· Klassenfahrten im Haushalt 2014 gesichert

· Ministerin Sylvia Löhrmann Präsidentin der Kultusministerkonferenz

· Stärkung der Erinnerungskultur in den Schulen Nordrhein-Westfalens

· Gastbeitrag: Schulministerin Sylvia Löhrmann

· Termine

· Und zum guten Schluss

[Weiterlesen in der Pressemitteilung]

MSW-Presseinfo vom 05.12.2013 – Ministerin Sylvia Löhrmann zur Päsidentin der Kultusministerkonferenz gewählt

Presseinformation – 997/12/2013                                                          Düsseldorf, 5. Dezember 2013

Ministerin Sylvia Löhrmann zur Präsidentin der Kultusministerkonferenz gewählt

Wahl der Präsidentin und des Präsidiums der KMK für 2014

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Sylvia Löhrmann, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, wurde bei der 344. Sitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin vom Plenum zur neuen Präsidentin für das kommende Jahr gewählt. „Es ist eine ganz besondere Aufgabe, die Arbeit der Kultusministerkonferenz als Präsidentin nach außen zu vertreten“, sagte die Ministerin. „Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen dieses Amtes. Gemeinsam werden wir wichtige Initiativen der Präsidentschaft meines Vorgängers Stephan Dorgerloh fortsetzen und neue Projekte im Bildungsbereich auf den Weg bringen.“ Als zentrale Schwerpunkte ihrer Präsidentschaft nannte Löhrmann unter anderem die Stärkung der Erinnerungskultur, die Inklusion in der Lehrerbildung und die Fortentwicklung der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring.

Darüber hinaus sei die Umsetzung der heute beschlossenen Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur „Interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule“ eine weitere wichtige Aufgabe: „Gegenüber vergangenen Defizitbetrachtungen bei der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte verfolgen wir heute einen Ansatz der Wertschätzung von Vielfalt, des Blicks auf die Potenziale und der durchgängigen Sprachbildung. Dies sind Leitlinien, die auch in der nordrhein-westfälischen Schulpolitik sichtbar sind“, so die Ministerin.

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Eltern und Schulleiter fordern gute, rhythmisierte Ganztagsschulen für alle; gemeinsame Pressemitteilung Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands und Bundeselternrat

Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands e. V.                      Bundeselternrat

5. Dezember 2013

Ganztagsschule braucht Qualität

Eltern und Schulleiter fordern gute, rhythmisierte Ganztagsschulen für alle

Alle Kinder, deren Eltern das wollen, müssen einen Platz in einer rhythmisierten Ganztagsschule erhalten. Rhythmisiert bedeutet: An mindestens drei Tagen in der Woche wird der Unterricht so auf den ganzen Tag verteilt, dass sich Unterricht und Erholungsphasen abwechseln. Der Allgemeine Schulleitungsverband Deutschlands und der Bundeselternrat fordern flächendeckend rhythmisierte Ganztagsschulen von hoher Qualität, die folgenden Ansprüchen genügen müssen:

Die Ganztagsschule muss ein Angebot der Schule sein. Die Schulleitung braucht deshalb zusätzliche Zeit für die Organisation. Lehrer brauchen einen Arbeitsplatz in der Schule. Es sind zusätzliche Räume nötig, neben dem Unterricht auch für Arbeitsgruppen, Essen, Ruhepausen und Freizeitangebote. Für die Entwicklung eines anspruchsvollen  pädagogischen Konzepts brauchen künftige Ganztagsschulen fachliche und finanzielle Unterstützung. „Eine in jeder Hinsicht gut ausgestattete Ganztagsschule erleichtert auch die Inklusion“, sagt Gudrun Wolters-Vogeler, die Vorsitzende des ASD.

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Pressemitteilung – Statt pauschaler Verbotsdrohungen – jedes Kind individuell fördern

Pressemitteilung

Rechtschreiben: Statt pauschaler Verbotsdrohungen – jedes Kind individuell fördern

Eine unsäglich sachfremde Debatte geistert durch die Medien (allen voran der SPIEGEL) und erreicht sogar parlamentarische Gremien. So fordert die FDP- Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft das Verbot der „Methode ‚Lesen durch Schreiben‘ bzw. das Verbot davon abgewandelte[r] Methoden“. Namentlich genannt werden „der Spracherfahrungsansatz und die Verwendung der sog. Anlauttabellen.“ Das ist keine Eintagsfliege. Die Abgeordnete Ingola Schmitz (ebenfalls FDP) betitelt ihre „Kleine Anfrage“ an den Landtag von NRW: „‘Lesen durch Schreiben‘ als Gefahr für die deutsche Rechtschreibung?“ Kinder, so behauptet sie, würden „zu Rechtschreibanarchisten erzogen, um sie dann mühsam wieder aus der fremdverschuldeten Unfähigkeit zu befreien“.

Angesichts der aktuellen, in Medien und auch parlamentarischen Gremien oft einseitig geführten Diskussion über das Lesen- und (Recht-) Schreibenlernen warnt der Grundschulverband nachdrücklich davor, die Methodenfreiheit der Lehrerinnen und Lehrer anzutasten.

Auf ihrer Versammlung in Göttingen am 22./23.11.2013 stellten die Delegierten des Verbandes fest:

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MSW NRW-Presseinfo vom 06.12.2013 – Aktualisierte Datenbasis hilft bei der Planung des sonderpädagogischen Förderbedarfs – Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion 2012/13

Presseinformation – 1001/12/2013                                                                  Düsseldorf, 6. Dezember 2013

Aktualisierte Datenbasis hilft bei der Planung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion 2012/13

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Broschüre „Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion“ liegt ab sofort in einer aktuellen Fassung mit den Daten für das Schuljahr 2012/13 vor. Das Schulministerium hat das Tabellenwerk der ersten Ausgabe von 2012 um die Angaben der Amtlichen Schuldaten des ver­gangenen Schuljahres ergänzt und damit die Datensammlung weiter fortgeschrieben.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Für die unterschiedlichen Akteure, die sich mit der Planung und Gestaltung der Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf be­fassen, ist diese tabellarische Sammlung von Daten und Kennziffern sehr hilfreich. Sie liefert eine fundierte statistische Grundlage, um wichtige nächste Schritte wie zum Beispiel eine regional abgestimmte Schulentwicklungsplanung zur Inklusion vorbereiten zu können.“

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