Ministerin Löhrmann: Außerschulische Lernorte leisten wichtigen Beitrag für ganzheitliches Lernen / Schulministerin besucht Sonderschau zur außerschulischen Bildung auf der didacta

Ministerin Löhrmann: Außerschulische Lernorte leisten wichtigen Beitrag für ganzheitliches Lernen

Schulministerin besucht Sonderschau zur außerschulischen Bildung auf der didacta

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat auf der Bildungsmesse didacta bei einem Besuch der Sonderschau „Lernen zum Anfassen“ des Didacta Verbands die Bedeutung außerschulischer Lernorte für das Lernen hervorgehoben. „An außerschulischen Lernorten wird für Schülerinnen und Schüler Wissen erlebbar“, erklärte die Ministerin und betonte: „Wenn junge Menschen zum Beispiel naturwissenschaftlich experimentieren oder sich auf Spuren der Geschichte an historisch bedeutenden Orten begeben, dann machen sie sehr intensive Erfahrungen. Sie nehmen die Dinge bewusst wahr und entdecken sie hautnah. Außerschulische Lernorte leisten deshalb einen wichtigen Beitrag für nachhaltiges und ganzheitliches Lernen.“

In der Sonderschau „Lernen zum Anfassen“ präsentieren die im Didacta Verband organisierten außerschulischen Lernorte auf der Bildungsmesse eine Auswahl ihrer vielfältigen Angebote für Schulen. An vier verschiedenen Stationen finden Workshops und Mitmach-Aktionen aus den Bereichen Natur, Technik, Gesellschaft, Geschichte und Kultur statt. Lehrerinnen und Lehrer sollen durch die an allen Messetagen geöffnete Sonderschau Einblicke bekommen, welche außerschulischen Angebote sie in ihren Unterricht einbinden könnten. Schulministerin Löhrmann: „An außerschulischen Lernorten fühlen sich Kinder und Jugendliche ‚ganz nah dran‘ am Geschehen, aber auch an ihren eigenen Fragen. Deshalb sind eine gute Vor- und Nachbereitung für die Lerneffekte wichtig. Außerschulisches Lernen muss immer in ein pädagogisches Konzept eingebunden sein, erst dann kann es seine volle Wirkung entfalten.“

Außerschulisches Lernen genießt in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert. Allein die „Pädagogische Landkarte“ der Landschaftsverbände weist rund 670 außerschulische Lernorte aus (siehe www.lwl.org/paedagogische-landkarte/Start). Und bereits seit 2005 steht die landesweit organisierte Initiative „Bildungspartner NRW“ Schulen und außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen bei der Stärkung ihrer Kooperationen zur Seite. Seitdem haben sich mehr als 1.000 Schulen mit über 300 Partnern in den Kommunen der Initiative angeschlossen.

Außerschulische Lernorte sind außerdem ein wichtiges Element der schulischen Erinnerungskultur, die die Landesregierung mit dem Konzept „Erinnern für die Zukunft“ systematisch stärkt. Schulministerin Löhrmann besucht regelmäßig mit Schülerinnen und Schülern Erinnerungsorte der beiden Weltkriege, wie etwa Auschwitz und Ypern, um gemeinsam der Opfer zu gedenken. „Erinnerungskultur nutzt außerschulische Lernorte, um die historische Bildung und das Demokratieverständnis junger Menschen zu stärken. Diese Kombination trägt schließlich auch dazu bei, dass die jungen Menschen sich in ihrem Lebensumfeld aktiv einmischen und soziale Mitverantwortung übernehmen“, sagte Löhrmann.

Die Sonderschau „Lernen zum Anfassen“ auf der didacta befindet sich in Halle 7, Stand E038/F039, der Kölnmesse.

Weitere Informationen:

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

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