Qualitätsoffensive Lehrerbildung: Weitere fünf Universitäten aus NRW erhalten Fördermittel des Bundes – Acht NRW-Universitäten werden gefördert / NRW-Hochschulen auch in der zweiten Auswahlrunde sehr erfolgreich

Presseinformation – 702/9/2015                                                                                 Düsseldorf, 23. September 2015

Qualitätsoffensive Lehrerbildung: Weitere fünf Universitäten aus NRW erhalten Fördermittel des Bundes – Acht NRW-Universitäten werden gefördert

NRW-Hochschulen auch in der zweiten Auswahlrunde sehr erfolgreich

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilen mit:

Auch in der zweiten Bewilligungsrunde des bundesweiten Förderprogramms „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ waren die NRW-Universitäten sehr erfolgreich. So wurden nun die Anträge der Universitäten Bielefeld, Dortmund, Duisburg-Essen, Münster und der Sporthochschule Köln vom bundesweiten Auswahlgremium unter der Leitung des Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, Prof. Dr. Manfred Prenzel, als förderwürdig eingestuft. Damit wächst die Zahl der durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ geförderten NRW-Universitäten auf insgesamt acht an. Bereits im März dieses Jahres wurden in der ersten Bewilligungsrunde Förderentscheidungen zugunsten der RWTH Aachen, der Universität zu Köln und der Bergischen Universität Wuppertal getroffen. Schulministerin Sylvia Löhrmann und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze freuen sich mit den Universitäten und gratulieren ihnen zu ihrem Erfolg.

Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte: „Das Erlernen des Umgangs mit Heterogenität ist das Herzstück einer modernen Lehrerausbildung und ein Schlüsselelement für eine erfolgreiche Integration und Inklusion in unseren Schulen. Herzlichen Glückwünsch an die erfolgreichen Universitäten. Es freut mich besonders mit Blick auf unsere Schülerinnen und Schüler, dass jetzt acht von zwölf lehrerausbildenen Universitäten im Land zusätzliche Fördermittel erhalten und damit unsere Lehrerausbildung insgesamt profitiert.“ Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte: „Die Wahl aller acht Universitäten ist eine Bestätigung für die exzellente Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen. Dass die jetzt hinzugekommen fünf Universitäten überwiegend Anträge zum Erwerb von Inklusionskompetenzen eingereicht haben, zeigt: Auch die NRW-Universitäten nehmen die Herausforderungen an, die sich aus der Schulentwicklung ergeben.“

Nach den ersten beiden Bewilligungsrunden der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ werden deutschlandweit 49 Projekte gefördert. Die Projekte aus Nordrhein-Westfalen rücken den Umgang mit Vielfalt und Inklusion sowie die Weiterentwicklung der Fachdidaktik in den Mittelpunkt. Die acht NRW-Universitäten erhalten nun bis 2019 zusätzliche 39 Millionen Euro Fördermittel der Bundesregierung.

Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wollen Bund und Länder notwendige Reformen und Konzepte in der Lehrerbildung unterstützen und beschleunigen. Mit einem Beitrag von bis zu 500 Millionen Euro werden von 2015 bis 2018 (erste Förderphase) und von 2019 bis 2023 (zweite Förderphase) Projekte der Lehrerausbildung unter anderem

  • zur Verbesserung der Kompetenzen der zukünftigen Lehrkräfte im Umgang mit Heterogenität der Schülerschaft und Inklusion,
  • zur besseren Verzahnung der Konzepte der Fachwissenschaften, der Fachdidaktik und der Bildungswissenschaften,
  • zur Qualitätsverbesserung des Praxisbezugs,
  • zur Verbesserung der studienbegleitenden Beratung der Studierenden sowie
  • zur Verbesserung der Profilierung und der Strukturen der Lehrerbildung in den Universitäten gefördert.

Fördermittel, die in der ersten Förderphase nicht vergeben worden sind, stehen für die zweite Förderphase zur Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Barbara Löcherbach, Telefon 0211 5867-3517 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Hermann Lamberty, Telefon 0211 896-4790.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

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